Die Brückenbauwerke

...im Rahmen der OU Hornberg            

Bauwerke 5 und 7

 

 

 

 

 

Am südlichen Ende des Tunnels verlässt die B33 den Berg und wird mit Hilfe einer Einfeldbrücke (Spannweite 23 Meter) über den Bereich der Einmündung der Hofmatten- und Frommbachstraße geführt.

Brücke 1

Danach führt die Straße bei der Zimmerei Brohammer mit einer weiteren Einfeldbrücke über die Gutach und schwenkt dann in südlicher Richtung auf die bestehende B33 ein.

Brücke 2

...zu den Plänen      

 

 

 

 

 

 

         

Bauwerk 5

Brücke

Hofmatten-/Frommbachstraße

Am südlichen Ende des Tunnels auf Höhe des (derzeit noch stehenden) Duravit – Designcenters verlässt die B33 den Berg und wird mit Hilfe einer Einfeldbrücke (Spannweite 23 Meter) über den Bereich der Einmündung der Hofmatten- und Frommbachstraße geführt.

 

 

 

 

 

Geländervorarbeiten und Errichtung der Widerlager

 

Blick vom jenseitigen Rand der künftigen Brücke (künftiges Südportal im "Rücken" der Kamera) in Richtung bestehende B33. In der Bildmitte der Versorgungskanal, der später zurückgebaut (verdohlt) werden muss.

Gegen Ende der vorbereitenden Arbeiten am künftigen Südportal, dem so genannten Voreinschnitt Süd, begannen bereits die  Arbeiten an den Brückenbauwerken:

 

Im Bild festgehalten ist hier der Baubeginn des südlichen Brückenpfeilers, direkt im Anschluss an den Voreinschnitt Süd.

Noch während der Fertigstellung des Voreinschnittes begannen die Bauarbeiten am zweiten Pfeiler (nördlicher Festpunkt) der Brücke über die Hofmattenstraße. Zunächst der Aushub und die Vorarbeiten für das Fundament des südlichen Festpunktes.

 

Die Fundamentarbeiten: Rechts oben sind zwei Arbeiter zu erkennen, die mit den Fundamentarbeiten beschäftig sind - winzig im Vergleich zum Fundamentdurchmesser.

Hier der Blick vom künftigen Südportal über  die Hofmatten-/Frommbachstraße und das Gelände der Zimmerei "Brohammer" (rechts oben;  im Vordergrund das Lager des Sägewerks "Breithaupt") in Richtung Gutach/B33.

Die Fundamente des südlichen Festpunktes der Brücke über die Hoffeldstraße sind bereits im Entstehen.

Diese wurden zunächst "aufgerissen":

Der Blick vom Baukran verdeutlich die gewaltigen Dimensionen.

Mit Hilfe von großen vorgefertigten Schaltafeln wurde das Widerlager in zwei Abschnitten erstellt.
Die Arbeiten wurden permanent von der BÜ, hier in Person des Geologen Herrn Basler, begleitet.

   

Im Bild rechts erkennt man nun die fast fertige Schalung (nördlicher Pfeiler, erste Brücke)

(Arbeitsstand: 15. Juni 02)

 

Die Brückenschalung:

 

 

 

Die Brücke nimmt Form an (18.09.02):

Im Hintergrund ist wieder der fertige "Voreinschnitt Süd" zu erkennen.

Das Bild ist aufgenommen vom zweiten "Festpunkt" der Brücke. Es wird gerade das Gerippe für die künftige Unterseite der Brücke auf die Stahlträger (im Bildvordergrund) aufgebracht.

Hier nun der Blick in die Gegenrichtung

Zu sehen ist der Blick vom künftigen Südportal aus über das südliche (FP10) zum nördlichen (FP20) Widerlager mit der nun fertigen Schalung für die Unterseite der Brücke. Man sieht die Färbung des "Zementvorstrichs" - die künftige Unterseite der Brücke läst sich erahnen.

 

Arbeitsstand 20.9.02

 

Auf dieser Aufnahme vom 20.9.02 erkennt man die Bewehrung sowie die Rohre für die Spannglieder. Mit diesen wird während des Abbindens des Betons die Rissbildung vermieden. Zudem bewirkt diese Vorspannung eine deutlich höhere Tragfähigkeit der Brücke.

 

 

 

 

Nachdem alle Vorarbeiten abgeschlossen waren, wurde der wichtigste Akt koordiniert und in Angriff genommen:

Bei besten äußeren Bedingungen begann am 30. September frühmorgens die Anlieferung des Betons für den Überbau. In schier unendlicher Folge lieferten den ganzen Tag Betonmischer ihre Ladung auf die Baustelle am künftigen Südportal an. Mit einer speziellen Betonpumpe wurde das Material in die vorbereitete Schalung gepumpt.

Das Betonieren ist abgeschlossen: Flügelglätten

 

Erst zu später Nachtstunde am 1. Oktober wurde der letzte Arbeitsgang eingeläutet:

Im Bild sieht man die Glättarbeiten der Oberfläche der künftigen Brücke.

Nun heißt es warten, bis der Beton abgebunden hat...

Am 18. Oktober bietet sich nebenstehender Anblick:

Das Lehrgerüst ist entfernt, die Schalung ebenfalls. Der Beton hat fast seine vollständige Festigkeit erreicht. Der Trocknungsprozess ist jedoch erst in etwa einem halben Jahr vollständig abgeschlossen.

 

 

Der "fertige" Rohbau

Die fertig gestellten Kappen (Aufnahme vom 20.12.02)

Für den Laien schien sich Mitte November 02 an der Brücke wenig zu tun. Dieser Eindruck täuscht:

Trotz der noch immer vorhandenen Restfeuchte gingen die Arbeiten am Oberbau weiter, die Arbeiter brachten die Abdichtung auf. Hierzu wird der Überbau zunächst einmal kugelgestrahlt - nach dem Flügelglätten der zweite Arbeitsschritt, um die Oberfläche nachzuarbeiten und die Poren zu schließen.

Nach dem Strahlen wird ein Haftgrund aus Epoxidharz aufgebracht, und dann der Bereich unter den Kappen mit Bitumen-Schweißbahnen abgedeckt. Weitere Schichten runden diese Abdichtungsmaßnahmen unter den so genannten Kappen ab. Ist diese Abdichtung aufgebracht, beginnen die eigentlichen Arbeiten für das Herstellen der Kappen. Hierzu gehören die weiteren Arbeiten am Überbau - die Bankette mit Gehweg, Bordstein und seitlicher Abschluss an der Brücke, Schutzplanken und Installations-Leerrohre. Darüber hinaus werden Geländer- und Verkehrszeichen-Befestigungen eingebaut.

Die Brücke mit eingeschalten Kappen, wie sie sich am 20.12.02 dem Betrachter darbietet:

Im Anschluss an die Brücke folgt der künftige Straßendamm. Dieser wurde Anfang November 2002  aufgeschüttet. 

Auf ihm wird dann die Fahrbahn zur Brücke über die Gutach geführt. Zuvor  müssen jedoch noch die Stützmauern (hinter dem Brohammer-Gelände und dem Duravit-Design-Center) gebaut werden.

Bedingt durch die Weihnachtspause und die kalten Tage konnten die Kappen der Brücke erst am 15. Januar 2003 ausgeschalt werden. 

 

Links ein Überblick vom Baukran am Südportal aus (20. Januar 2003) aufgenommen:

Im Bildvordergrund erkennt man den teilweise aufgeschütteten Straßendamm, dahinter den Bereich, in dem die zweite Brücke die Gutach überqueren wird und die bestehende B33

Nachdem die Brücke ausgeschalt war und Mitte Januar mildes Klima herrschte, wurden an den Kappen die Leitplanken montiert und der Baukran abgebaut. Dieser wurde nun für die weiteren Arbeiten am Nordportal gebraucht.

Hier nun der Blick nach Westen - der fertiggestellte Brückenrohbau.

 

Aufnahme vom 25. Januar 03

Eine zweite Brücke führt die Straße später zurück auf die bestehende Trasse der B33. Hierfür wird im Anschluss an die erste Brücke ein Straßendamm aufgeschüttet.

Hier nun der Blick von der ersten Anschüttung in Richtung künftiges Südportal; es fehlt nur noch die Verfüllung sowie die Fahrbahn - die Leitplanken sind bereits montiert (Stand: 25. Januar 03): 

       

Die Verfüllung der Widerlager

                          bzw. Einrichtung einer "Behelfsfahrbahn"

Am 10. März begannen die Verfüll-Arbeiten am Festpunkt 20 der ersten Brücke.

Hier im Bild erkennt man im Hintergrund das (noch stehende) "Design-Center" (Fa. Duravit).

 

Arbeitsstand vom 12. März

Und so sieht dann die am südlichen Ende (FP 20) (fast) fertig verfüllte Brücke über die Hofmatten-/Frommbachstraße am 12. März aus:

Am 21. März sind die Arbeiten am zweiten Festpunkt abgeschlossen:

    

                       Blick in Richtung Triberg                                           Blick in Richtung Duravit

 

Nachdem der besser zugängliche zweite Festpunkt soweit verfüllt war, konnte auf der Brücke ein provisorischer Fahrbahnbelag aufgebracht werden:

Dieser sollte das Verfüllen des ersten Festpunkts, direkt im Anschluss an das Südportal ermöglichen.

Aufnahme vom 16. April 03

Hierzu wurde zunächst eine Schutzschicht aus Gussasphalt aufgebracht, der später dann als Fahrbahngrundlage dient. Auf diese Schicht wurden Planen ausgelegt, die mit einer einfach bewehrten Betonfahrbahn abgesichert wurde. Somit konnten die LKW zum Verfüllen über die Brücke fahren.

Blick vom FP 10 in Richtung Bahndamm. Links und rechts sichern Absturzgitter die eigentliche Fahrbahn ab.

Hier ein Blick "hinter" das erste Widerlager (vom Südportal aus):

Während des Verfüllens - deutlich erkennt man an den Innenwänden des Wiederlagers das Geovlies, das als Drainage dient.

Mit Bobcat und Minibagger wurde das Füllmaterial verteilt, mit einem Flächenrüttler wurde dann das Material verdichtet.

Im Bildvordergrund erkennt man die abgedeckte Übergangsfläche zum künftigen letzten Block (Nr. 188) - in diesem Bereich waren weitere  Vorarbeiten nötig .

Aufnahmen vom 15. April 03   

Aufnahme vom 16. April 03

Wie man hier deutlich erkennen kann, wurde das erste Wiederlager verfüllt und eine provisorische Fahrbahn errichtet. Ein Arbeiter verdichtet hier noch die fertig gestellte Fahrbahn mit einem Flächenrüttler.

Mitte April dann weitere Anschlussarbeiten:

Leitungen, die bisher provisorisch um die Baustelle verlegt waren, werden nun wieder in die dafür vorgesehenen Kanäle verlegt. Die Baustelleineinrichtung wird, soweit nicht mehr benötigt, zurückgebaut.

Lange Zeit war die eine Seite der Brücke noch ohne Geländer - dies deshalb, weil zunächst eine Lärmschutzwand vorgesehen war. Da diese jedoch nicht erforderlich ist, wurde noch einmal umgeplant:

So konnte dann am 25. April 2003 ein Geländer auf der Südseite der Brücke montiert werden, beide Seiten sind nun vollständig.

 

Aufnahme vom 27.04.03

Abschließende Arbeiten:

 

Blick über Bauwerk 5, die Brücke über die Hofmatten-/Frombachstraße, noch während der letzten Arbeiten am/um das Bauwerk 4, den Tunnel (November 2004):

Nachdem die ATH ihre Arbeiten in und um die Röhre soweit beendet hatte und die Arbeiten an den Bauwerken 6 und 7 (Brücke über die Gutach sowie Verlängerung des ersten Widerlagers durch eine sieben Meter hohe Stützwand) begannen, nahmen sich Arbeiter noch einmal der Brücke 1 an:

Seit März 2003 war das Gelände angeformt (linke Aufnahme) - nun (im Herbst 2004) wurden die abschließenden Arbeiten rund um das Bauwerk, z.B. die Pflasterung der Berme, vorgenommen.

Zugleich waren weitere Geländearbeiten (Treppenaufgang am Widerlager für anstehende Wartungskontrollen) sowie der Rückbau der Behelfsfahrbahn erforderlich:

 

Nachdem die Berme selbst gepflastert war, konnte mit der Pflasterung der Böschung begonnen werden; zeitgleich wurde die Blocksteintreppe gesetzt (Bild oben).

 

    Aufnahmen vom 11. November 2004

Bereits eine Woche später, am 19.11.2004 konnten diese Arbeiten abgeschlossen werden.

"Stairway to heaven"  ?

 

Der fertige Treppenaufgang am zweiten Widerlager. Somit werden spätere Kontrollgänge bzw. anstehende Wartungsarbeiten während der Betriebszeit erleichtert.

 

19. November 2004

Parallel zu den Arbeiten am zweiten Festpunkt wurde im Bereich des Südportals auch der Übergang zwischen dem Ende der offenen Bauweise sowie dem Widerlager bzw. den Kappen der Brücke hergestellt.

Hierbei galt es insbesondere, die Versorgungsleitungen (hier Kabelkanäle im Bankett links sowie (aus der Bildmitte kommend) die Hydrantenleitung anzuschließen.

Blick auf das zweite Widerlager nach Abschluss der Arbeiten. Nun fehlt nur noch der Humusauftrag.

 

Aufnahmen vom 26. November 2004

Nachdem die Arbeiten rund um das Südportal soweit abgeschlossen waren, das Gelände verfüllt und die Versorgungsleitungen bzw. Kanalschächte verlegt waren, wurde die provisorische Fahrbahn (mit einlagiger Bewehrung versehene einspurige Betonfahrbahn (vgl. Aufnahme vom April 2003) zurückgebaut und der eigentliche Fahrbelag hergestellt:

Auf der Frostschutzschicht (verdichtetes Schottermaterial nach DIN) folgt der Bitumenkies, bevor der Asphaltbeton, die eigentliche Deckschicht/Fahrbahn, eingebaut wird. In dieser Aufnahme vom 3. Dezember ist dieser Aufbau deutlich erkennbar:

Nachdem so die Fahrbahn durch die Röhre mit die der Brücke verbunden war, sind die Arbeiten am Bauwerk 5 vorerst beendet.

Links im Bildhintergrund ist neben dem Südportal ein Hydrant erkennbar. Im Zuge der Straßenbaumaßnahmen werden auch hier noch einmal Pflasterarbeiten stattfinden.

Somit ist das Bauwerk 5 nun endgültig abgeschlossen:

Ansicht der soweit fertig gestellten ersten Brücke im Januar 2003. Im Hintergrund erkennbar die gesicherte Wand, noch vor dem Durchschlag.

Derselbe Blickwinkel - fast zwei Jahre später, im Dezember 2004: Die Röhre ist fertig, die Brücke angebunden und ebenfalls fertiggestellt (vom Humusauftrag abgesehen).

Die fertige Brücke mit Blick auf das ebenfalls fertige Südportal

 

 

17. Dezember 2004

Und so liegt das Bauwerk 5 im Frühjahr 2005 sozusagen im Brennpunkt des Geschehens:

In der Röhre laufen die Arbeiten rund um die Betriebstechnik, hierzu erfolgt die Zufahrt zumeist über dieses Portal. Direkt neben diesem entsteht die Elektrounterzentrale Süd und in der rückwärtigen Verlängerung (Richtung B33) sind die Arbeiten an der zweiten Brücke (über die Gutach) in vollem Gange:

Aufnahmen vom 22. April 2005            

Zudem wurde zwischenzeitlich das zweite Geländer montiert und im beginnenden Frühling auch gestrichen. Links am Bildrand die Duravit-Villa, die in diesem Sommer noch "fällt". Dahinter die Baukräne, die an den Widerlagern der zweiten Brücke arbeiten.

Im Mai 2006 waren dann auch die Arbeiten an der Gutach-Brücke beendet, die Baustraße zurückgebaut. Somit begannen die Arbeiten an der Anschlussstelle Hornberg-Süd. Hierbei wurde dann auch die Betriebstechnik (Versorgung Wechselzeichen, Signalanlage, Kameras etc.) verlegt.

Das fertige Bauwerk 5 im Mai 2006: