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Herstellung der Innenschale |
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Offene Bauweise an den |
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| Anfang Februar 2003 wurde der Profilwagen auf die Baustelle geliefert und unmittelbar hinter der Luftbogenschale aufgebaut. | |
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Somit traten die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt in eine
entscheidende Phase:
Die Wagen für die Herstellung der Innenschale werden nun nach und nach angeliefert und aufgebaut. 30. Januar |
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Im Tunnel wurden links sowie rechts die Bankette bis weit in die Röhre hinein ausgeräumt (rund 180 Meter auf der rechten, 80 Meter auf der linken Tunnelseite, 11.02.03). Zunächst wird das lose Gestein herausgekratzt und dann mit Wasser unter Hochdruck ausgeschlämmt. Dann werden die restlichen Sand- und Staubkörner mit Druckluft weggeblasen. |
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Auf den so vorbereiteten Untergrund wird Beton gefüllt. Dieser wird
von der Firma Uhl (OHU) geliefert..
Aufnahme vom 11. März |
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Die so hergestellte Sauberkeitsschicht bietet dann die Gründung für die Bankette.
Vorbereitete Schalung mit Bewehrung (11. Februar) unmittelbar vor dem (mit Planen abgedeckten) Profilwagen. |
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Fast zeitgleich zum Durchschlag (12.02.03) wurde der erste Wagen für die
Herstellung der Innenschale, der Bewehrungswagen, angeliefert und vor dem
(derzeitigen) Nordportal auf der fertig gestellen Sohlplatte
aufgebaut.
Aufnahmen vom 21.02.03 |
| Zeitgleich zogen die Arbeiter, der zu dieser Zeit auf der Baustelle als Subunternehmer der ATH tätigen Firma Kaltenbach, Block für Block die Bankette in das Innere der Tunnelröhre. |
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Zeitweise wurde es dadurch für den "Tunneldurchgangsverkehr" eng, wenn man die Röhre verlassen wollte: Links Ausräumarbeiten, rechts Betonarbeiten....
Aufnahme vom 6. März 2003 |
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Einen eindrucksvollen Blick konnte man zu dieser Zeit vom fertig aufgestellten Profilwagen aus erhalten:
Aufnahme vom 6. März |
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Parallel zu den Arbeiten an den Banketten wurden am Nordportal nach und nach
die weiteren Wagen für den Innenausbau angeliefert und aufgebaut.
Im Bild der Ende Februar zerlegt angelieferte Schalwagen. |
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Nachdem dann am 18. März mit dem Aufbau des Abdichtungswagens begonnen
wurde, waren für den Innenausbau die wichtigsten Wagen einsatzbereit.
Infos/Bilder: Aufbau der Wagen
22. März |
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Der Profilwagen hat zwischenzeitlich mit seiner Arbeit begonnen. Meter für
Meter wird das Profil geprüft.
22. März |
| Kratzer an der Spritzbetonhülle zeigen, wo das Profil noch nachbearbeitet werden muss. |
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Nach der Kontrolle mit dem Profilwagen werden die gekennzeichneten Stellen
nachgearbeitet ("profiliert"): Der Tunnelbagger fräst mit seiner Anbauffräse die durch den Vermesser bzw. Profilwagen vorgegebenen Stellen auf das erforderliche Maß ab. 28. April |
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Mit dem "Spritzbüffel" bzw. der unten abgebildeten kleineren Spritzeinrichtung, die mit Sackware betrieben wird, wird anschließend der Abdichtungsträger, eine ca. drei cm. dicke Spritzbetonschicht, aufgespritzt. Der Unterschied ist hier im Bild sehr gut zu erkennen: Auf der rechten Bildseite sieht man den profilierten bereich, links ist der "Rohzustand" vor den Profilierungsarbeiten sichtbar. Aufnahme vom 31. März 2003 |
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Mit dem kleinen Trockenspritzgerät ist man flexibel im Einsatz...
Aufnahme im Januar 2004. |
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Sobald die vertraglich festgelegte Tunnellaibung hergestellt ist, beginnen die
Arbeiten für die Abdichtung.
Hierfür wird zunächst ein Vlies an das Gewölbe angeheftet, bevor dann daran die eigentliche Abdichtungsfolie aufgehängt wird.
Aufnahme vom 1. April 2003 |
| Nachdem dann Anfang April der erste Block soweit mit der Abdichtung versehen war, wurde diese kontrolliert: | |
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Fertige Abdichtung im Block 6 |
Hier wird das Schottfugenband kontrolliert |
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Direkt im Anschluss an diese Arbeiten wurde der Bewehrungswagen in die
Röhre eingefahren und damit begonnen, die Bewehrung für den ersten Block
einzubauen: Hiefür wird zunächst die äußere Bewehrung, von den Banketten an aufwärts bis zum Firstschluss, eingebaut. Im Anschluss daran werden die Tragkörbe (vorgefertigte Bewehrungselemente) eingesetzt, bevor mit der inneren Bewehrungslage die selbsttragende Konstruktion abschließt. 7. April |
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Für den Einbau der kompletten Bewehrung steht der Bewehrungswagen zur Verfügung. Von diesem aus werden die Baustahlmatten und Tragkörbe genau nach der im Plan vorgegebene Geometrie eingebaut. Am Bewehrungswagen sind einige Hilfsgeräte angebracht, die den Umgang mit den Eisen vereinfachen: |
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| Mit dieser Vorrichtung werden die einzubauenden Firstelemente nach oben angehoben. |
Dieser Kettenzugkran (am vorderen Ende des
Bewehrungswagens) hebt die Eisen von der Sohle auf den Bewehrungswagen, wo
sie auf einer dafür vorgesehenen Plattform bis zum Einbau
"zwischengelagert" werden.
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Der Aufbau der Bewehrung ist in nebenstehender Aufnahme deutlich zu
erkennen:
Am linken Bildrand erkennt man die Abdichtung sowie ein Schottfugenband. Die Bauüberwachung kontrolliert hier die fertige Bewehrung. Deutlich erkennt man, dass die Bewehrung auf dem Bankett aufsitzt.
15. April |
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Nachdem die Bewehrung kontrolliert war, fuhr der Bewehrungswagen zum
nächsten Block weiter.
Ein interessanter Anblick: Die selbsttragende Bewehrung steht auf dem Bankett und stützt sich nach hinten über spezielle Abstandshalter am "Gebirge" ab. Auf seinen Schienen wurde der Bewehrungswagen in den nächsten Block gefahren. 15. April |
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Hier der Blick auf die Firstbewehrung von Block 6. Aus dem Schottfugenband
ragen die Rohre für die die Verpressung des Fugenbandes heraus.
16. April |
| Auch am Nordportal wandelt sich der Anblick von Tag zu Tag: | |
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Aus der Zwischendeponie für das geschutterte Material (linker Bildrand)
wurde zwischenzeitlich das Materiallager für die Bewehrung bzw.
Gerüstwagen-Zubehörteile.
Im Bildvordergrund der LKW, der als Transportfahrzeug für die Baustahlmatten eingesetzt wird, dahinter ein Silofahrzeug. |
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Während der Block 6 nun auf den Einsatz des Schalwagen wartet, liefen die
Bewehrungsarbeiten Block für Block weiter.
Im Block 7 mussten hierzu erstmals auch Leerrohre für spätere Installationen eingebaut werden.
3. Mai |
| Parallel dazu arbeiteten weiter südlich in der Röhre die Abdichtungs- und Profilierungsteams. Noch weiter vorne liefen die Arbeiten an der Sauberkeitsschicht bzw. an den Banketten auf Hochdruck. Anfang Mai erreichten die Arbeiten die erste Pannenbucht. | |
| ...mach doch mal Pause! |
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Während sich nun die ersten Arbeitsgänge des Innenausbaus immer mehr ihrem
vorgesehenen Rhythmus einpendelten, begann am Block 6 ein weiterer
spannender Abschnitt:
Der Schalwagen wurde in die Röhre eingefahren und positioniert: |
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Nachdem der Schalwagen in der korrekten Position gestellt wurde, beginnt
die Ausrichtung der Schalhaut
Mit hydraulischen Pressen werden die einzelnen Elemente der Schalung in die genaue Position gefahren.
30. April |
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Nachdem der Schalwagen am 30. April seine
korrekte Position eingenommen hatte konnte die Schalung an der Stirnkante vervollständigt
werden: Auf beiden Seiten des Schalwagens wurden die Stirnseiten mit einer Holzschalung geschlossen. |
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Während Block 6 für das Betonieren soweit vorbereitet wurde, gingen die
Bewehrungsarbeiten am Block 8 zügig voran.
Blick von Block 7 auf die vordere Stirnseite von Block 6. |
| Bei diesem ersten Block ist zusätzlich noch die hintere Stirnschale einzuschalen - bei den späteren Blöcken dient dann der vorige Block als Stirnschalung. |
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Während die Schalarbeiten auf Hochtouren liefen, wurden die
Nachbehandlungswagen fertiggestellt:
Man erkennt das Filtervlies, das später über eine Steuer-/Regelungseinheit befeuchtet und somit ein genau definiertes Klima für den erhärtenden Beton bereitstellt.
3. Mai |
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Am 2. Mai 2003 war es dann soweit:
Vom frühen Morgen an wurde über das Nordportal Frischbeton angeliefert. Mit der bereitstehenden Betonpumpe wurde dieser dann in die Schalung geppumpt. |
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Die bereitstehende Betonpumpe wartet auf den frisch angelieferten Beton. Bevor dieser jedoch eingebaut werden kann, wird er einer Reihe von Prüfungen unterzogen. |
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Hier der Blick auf die Innenseite des Schalwagens:
Man erkennt links unten den Stutzen, an den die Betonpumpe angeflanscht wird. Die grauen Streben können hydraulisch verstellt werden und drücken die Schalhaut in die korrekte Position. Mit schwarzen Schläuchen verbunden erkennt man die Schalungsrüttler, die während des Betoniervorganges die Verdichtung der eingepumpten Betons bewirken. An den Betonierfenstern kann der steigende Betonspiegel beobachtet werden. |
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Nachdem alles noch einmal kontrolliert worden ist, wurde die Betonpumpe mit der Schalung verbunden - "Beton Marsch!" |
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Nachdem die Betonierarbeiten soweit abgeschlossen waren, hieß es erst
einmal warten.
Gespannt wartete man auf das Ergebnis - der erste Block ist für alle Beteiligte ein mit Spannung erwartetes Ereignis: |
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Zwischenzeitlich näherte sich die Bewehrung im Block 8 seinem
Ende. Somit konnte der Bewehrungswagen zu Block 9 weiterfahren und für den
Überstand des Schalwagens in Block 7 für den Schalwagen Platz machen.
5. Mai |
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Damit war der Weg frei für den Schalwagen - der fertige erste Block 6 wurde ausgeschalt, der Schalwagen "weggeklappt" und zu Block 7 weitergefahren. Ein beeindruckender Blick unter dem Nachbehandlungswagen heraus auf den gerade weiterrückenden Schalwagen. Der erste Betonnachbehandlungswagen wurde nun in Block 6 eingefahren; somit ist das für den Beton wichtige kontrollierte Klima gewährleistet. |
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Schlag auf Schlag geht es nun weiter:
Bereits am 6. Mai wurde Block 7 betoniert.
6. Mai |
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Im Inneren der Röhre gehen die Arbeiten ebenfalls zügig voran. So nähert
sich Anfang Mai die Sauberkeitsschicht mit den Banketten bereits der ersten
Pannenbucht.
Da diese einen größeren Querschnitt als die eigentliche Tunnelröhre aufweist, mussten hier die Profilierungsarbeiten "von Hand" ausgeführt werden: |
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Pannenbucht - Profilierung:
Hierzu wird dieser Abschnitt vom Vermesser elektrooptisch aufgenommen. Die Auswertung dieser Daten zeigt die Stellen auf, wo Profilierungsarbeiten notwendig sind. An diesen Stellen werden so genannte Igel angebracht: In die Spritzbetonhülle werden Eisen eingesetzt, die mit Drahtschnüren verbunden werden - selbst feinste Unebenheiten werden so sichtbar. |
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Im Firtsbereich musste für diese Arbeiten auch wieder die Arbeitsbühne
eingesetzt werden.
Nach Anbringung der Igel wurden dann mit dem Spritzbüffel die Unebenheiten zugespritzt. Zuvor wurden ggf. hervorstehende Bereiche mit dem Tunnelbagger abgefräst. |
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Hier der Blick auf das Ergebnis der ersten Nachprofilierung:
Die erste Pannenbucht am 6. März. Weitere Etappen folgten, bis schließlich der Abdichtungsträger aufgebracht werden kann. |
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Während am Nordportal so die ersten Blöcke betoniert wurden, nähern sich
die Profilierungsarbeiten und das Aufbringen des Abdichtungsträger nun also
der ersten Pannenbucht.
Bis dies nun geschieht, müssen die Profilierungsarbeiten hier abgeschlossen werden. |
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Einen weiteren spannenden Moment erlebte man am 17.
Mai 2003:
Nachdem nunmehr Block 10 betoniert werden konnte, waren die drei Nachbehandlungswagen aufgerückt, so dass der erste Block in bergmännischer Bauweise (Block 6) "ans Tageslicht" trat.
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Dem Betrachter bietet sich ein imposanter Anblick -
deutlich erkennt man hier die "Konsolen", die später die
Verbindung zur Zwischendecke herstellen. Im Bildhintergrund erkennt man
jeweils den letzten Nachbehandlungswagen.
Aufnahmen vom 17. Mai 2003 |
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Immer wieder überwältigend: Man geht unter dem hellerleuchteten, abgeklappten Schalwagen hindurch und blickt unter dem gesamten Zug hindurch: Vor dem Schalwagen erkennt man den Bewehrungswagen, davor der Wagen des Abdichters. 18. Mai 2003 |
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Während nun Block für Block betoniert werden konnte, stellte sich wieder
eine gewisse Routine beim Baufortschritt ein.
Blick aus etwa Block 7 in Richtung Ausgang (Nordportal). Deutlich sind rechts und links die Anschlussbewehrungen (sog. Konsolen) für die später herzustellende Zwischendecke zu erkennen. |
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Bahn um Bahn arbeitet sich der Abdichter durch die Röhre. Mit dem
Teleskopstapler (Merlo, am Bildrand rechts zu erkennen) werden die schweren
Pakete (Vlies und Abdichtung) zum Gerüstwagen gebracht, wo sie sofort
aufgebracht werden.
30. Mai 2003 |
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In der Zwischenzeit hat sich das Bewehrungsteam für das Gewölbe gut
eingearbeitet. Jeden Tag kann der Schalwagen somit einen neuen Block in
Angriff nehmen:
Morgens ausgeschalt, fährt der Schalwagen im "abgelassenem Zustand" (wie eng es dabei in der Röhre wird, mag der Radlader verdeutlichen) unter die nächste Bewehrung im folgenden Block. |
| Dort angekommen, beginnt der Betonierzyklus von Neuem. |
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Mitte Juni 2003 näherte sich der Abdichter langsam der ersten Pannenbucht. Somit mussten die vorbereitenden Arbeiten in der Pannenbucht verstärkt werden: |
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Pannenbucht - Abdichtung:
Nachdem das Profil kontrolliert und mehrfach überprüft wurde, wurde in der ersten Pannenbucht die Abdichtung aufgebracht. Da hier der Querschnitt deutlich größer ist als in der Pannenbucht, musste für diesen Arbeitsgang eigens eine spezielle Arbeitsbühne angemietet werden. |
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Mit Hilfe dieser Arbeitsbühne wurden zunächst das Geovlies und
anschließend die Abdichtungsbahnen angebracht.
Das Verschweißen der Bahnen erfolgte, wie im übrigen Bereich der Röhre auch, mit dem Heizkeil-Schweißgerät. Mit diesem werden zwei Bahnen thermisch zusammengefügt; dabei entstehen die Prüfkanäle. |
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Nachdem die komplette Abdichtung angebracht und überprüft wurde, bietet sich für den Betrachter ein ungewöhnlicher Anblick: Am linken Bildrand ist der Querstollen Ziegelgrund im Bild, gegenüber eine Nische. 22. Mai 2003 |
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Pannenbucht - Bewehrung:
Sofort nach der Abnahme der Abdichtung wurden im Inneren der Röhre in der ersten Pannenbucht Fundamentstreifen gesetzt. Auf diesen wurde dann das Gerüst aufgebaut, von dem aus die Gewölbewehrung in diesem Bereich eingebaut werden konnte. |
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...und plötzlich wird es eng in der "großen" Pannenbucht... |
| Die benötigte Bewehrung wurde in der Zwischenzeit mit einem Laster vom Zwischenlager am Nordportal zur Pannenbucht gebracht. Hier steht auch wieder der Merlo zum Einsatz bereit. |
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Sobald das Gerüst fertiggestellt und überprüft wurde, begann man damit,
die Gewölbewehrung der ersten Pannenbucht einzubauen.
03. Juni 2003 |
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Diese Arbeiten gingen zügig voran, so dass Anfang Juli die selbsttragende
Gewölbe-Bewehrung der ersten Pannenbucht abgeschlossen ist.
Im Bildhintergrund erkennt man den Wagen des Abdichters, der gerade den Anschluss zwischen Tunnelröhre und Pannenbucht herstellt. 2. Juli 2003 |
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Nachdem die Abdichtarbeiten im Übergang zwischen Tunnelröhre und Pannenbucht abgeschlossen sind, bietet sich dem Betrachter ein imposantes Bild. |
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Ein seltsamer Anblick bietet sich dem Betrachter aus dem Querstollen
"Storenwald 1" heraus in Richtung Pannenbucht - die Bewehrung
vermittelt den Eindruck, in der Falle zu sitzen.
1. Juli 2003 |
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Für die weiteren Arbeiten (Aufbau der Schalung) wurde ein Schwerlastkran
benötigt.
Im Bild erkennt man deutlich den Übergang zwischen der "normalen Tunnelröhre" und dem vergrößerten Querschnitt der Pannenbucht. Im Bereich der Abdichtung musste hier ein Übergangsstreifen (im Bild sehr gut rechts als schmaler Streifen neben der Blocknummer 67 zu erkennen) eingefügt werden. |
| Mit dem Schwerlastkran aus obigen Bild wurde ab dem 2. Juli 2003 die DOKA-Schalung (blaues Gestell in der Bildmitte) in der ersten Pannenbucht aufgebaut: |
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Hier noch einmal ein schöner Blick aus der Tunnelröhre in die erste
Pannenbucht während des Aufbaus der Schalung.
Man erkennt den Kran, im Bildhintergrund den Abdichter bei der Anbindung des hinteren Endes der pannenbucht an die weiterführende Tunnelröhre. Am Bildrand links das Kompressorfahrzeug. |
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Während so in der Pannenbucht die DOKA-Schalung für die Innenschale
aufgebaut wird, mussten die Arbeiter des Abdichters zunächst noch den
Anschluss des ersten Querstollens herstellen:
Im Bild wird gerade das Schottfugenband am Querstollen B33 angebacht. Die Abdichtung endet im Bereich der späteren "Schleuse"... 03. Juni |
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Der Schalwagen erreicht Block 35. Hier muss nun die Anschlussbewehrung
hergestellt werden, bevor dann die Querstollenschalung angepasst werden
kann.
23. Juni |
| Nachdem die Nachbehandlungseinheit weitergerückt ist, verbleibt die Schalhaut für den Querstollen noch einige Tage zur Nachbehandlung stehen. |
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Hier geht der Blick aus dem Querstollen heraus in Richtung Tunnel.
Man erkennt deutlich (von li nach re) Abdichtungsträger (grau), Abdichtung (gelb) Innenschale (Beton, grau) und Schalelement.
2. Juli 2003 |
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Auch beim Betonieren der übrigen Blöcke stellt sich nun nach und nach der
gewünschte Rhythmus ein - pünktlich jeden Mittag rollen die Betonmischer
übers Nordportal in die Röhre.
Täglich wird ein Block betoniert - die Nachbehandlungseinheit rückt einen Block weiter, ein weiterer Block tritt ans Tageslicht: |
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Nachdem nun einige Blöcke fertig gestellt sind, bietet sich dem Besucher beim Verlassen bzw. Betreten der Röhre interessante Anblicke:
Hier der Blick aus Block 10 in Richtung Nordportal. 3. Juni |
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Den schönsten Einblick in die Röhre erhält man in den frühen
Abendstunden.....
3. Juni, gegen 19.30 Uhr |
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Nach der Anlieferung der Innenschalung begann am Nordportal die " offene Bauweise". |
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Übersicht Nordportal - Beginn der offenen Bauweise (Juli 2003) |
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Impressionen aus Stahl
Blick in das Gewölbe der Nachbehandlungseinheit
Blick aus dem Querstollen Ziegelgrund auf die Bewehrung der Pannenbucht -
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Interessante Einblicke erhält man auch, wenn die jeweiligen Nischen für die verschiedenen Installationen betoniert werden:
Hier im Bild eine Notrufnische; links geschalt und betoniert, rechts ausgeschalt. |
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Insgesamt laufen zu diesem Zeitpunkt verschiedene Arbeiten parallel zueinander: Erste Pannenbucht - Offene Bauweise - Ausräumen Fluchtstollen - erster Querstollen - Sondernischen (Notrufbox, ...) . Dazu gingen natürlich die Profilierungs- bzw. Abdichtungs- und Ausräumarbeiten weiter. |
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Mit der Anlieferung und dem Aufbau der Tische (vier Arbeitsbühnen mit einer Fahreinheit) begann der nächste Spannende Abschnitt: Der Einbau der Zwischendecke. |
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Die vier Tische werden durch eine eigens dafür konstruierte Fahreinheit zu ihrem Einsatzot gebracht. Dort werden die Tische exakt ausgerichtet. Dann beginnen die Schal- und Bewehrungsarbeiten. 2. Juli 2003 |
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Hierfür belegen die Eisenflechter die Oberseite der Tische mit den dafür vorgesehenen Listenmatten und fertigen passgenau die Schalung an. In untenstehenden Abbildungen sind die Arbeiter bei den letzten Vorbereitungen zu sehen. |
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Am Abend des 2. Juli war es dann soweit: Die Betonpumpe fuhr vor, die erste Zwischendecke konnte betoniert werden. |
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Nahezu zeitgleich beginnen nun schon die Ausräum- und Profilierungsarbeiten in der zweiten Pannenbucht. Hier wird gerade vom Vermesser die Blockeinteilung festgelegt.
2. Juli 2003 |
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Block um Block nähert sich die Innenschale der Pannenbucht. Hier wird gerade die Stirnschalung an Block 34 angebracht: |
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Parallel dazu wird der nächste Block bewehrt: Hier werden gerade die Tragkörbe (als Verbindung zwischen äußerer und innerer Bewehrung) festgerödelt. |
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Pannenbucht - Die DOKA-Schalung: Anfang Juli begann in der ersten Pannenbucht ein wichtiger Abschnitt: Unter Mithilfe eines Kranwagens wurde die Schalung (Fa. DOKA) aufgebaut: |
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Zunächst wurden das Grundgestell aufgerichtet. Darauf wurden dann speziell angefertigte Schalelemente befestigt, die über eine aufwändige Konstruktion gestützt werden. 2. Juli 2003 |
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Das Grundgerüst wurde in nur rund 10 Tagen montiert - hier sind bereits die ersten Schalungsteile vor die Bewehrung gestetzt und erreicht den Firstbereich. 12. Juli 2003 |
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Der Einbau der einzelnen Schalelemente nach vorgegebenem Plan erforderte harte Muskelarbeit: Zunächst muss die Bewehrung abgestützt und in die korrekte Endlage gebracht werden, dann wird das Schalelement wie hier zu sehen eingesetzt. 19. Juli 2003 |
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Auf Höhe der Zwischendecke befindet sich eine Plattform, die bizarre Einblicke in die Bewehrung der - von hier aus betrachtet - riesigen Pannenbuch: Am Bildrand ist ein Detail der DOKA-Schalung zu erkennen, der Blick geht in Richtung "hinterer" Stirnwand (Block 67). Deutlich erkennt man die bewehrten Konsolen, die später den Übergang zur Zwischendecke bilden werden. 19. Juli 2003 |
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Der spannende Augenblick war gekommen: Am 23. Juli 2003 war der erste Block in der Pannenbucht soweit fertig geschalt - es blieb nur noch die Aufgabe, den "Firstschluss" einzubauen. Danach konnten die Betonmischer erstmals anrücken. |
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Hier nun ein Gesamtblick auf die (fast) fertige Schalung. Die einst große Pannenbucht wirkt nun sehr eng. Die Öffnung in der Mitte bietet gerade einmal Platz für einen LKW bzw. Betonmischer (wobei es da schon eng wird). Während so die Schalung fertiggetsellt wird, musste noch der Querstollen (Verbdinung zum Fluchtstollen in den Ziegelgrund) an die Schalung angebunden werden. |
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Hier noch der Blick aus dem Querstollen mit eingebauter Bewehrung - diese muss natürlich noch in den Querstollen hineingezogen werden. Ansicht am 29.06.2003 |
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... die selbe Ansicht: Jedoch aus der Pannenbucht heraus! |
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Hier nun der Blick auf das speziell für die Schalung der Querstollen hergestellte und eingesetzte Schalungsmodul, das auf eigenen Fundamenten ruht. |
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Anfang August wurde dann der erste Block in der Pannenbucht betoniert - hierzu waren etliche Wagenladungen voll Beton vonnöten - den ganzen Tag über wechselten sich die Zulieferer ab. Sofort im Anschluss wurde dann die Schalung zum nächsten Block vorgerückt, der Ablauf wiederholte sich nun über einben Zeitraum von rund vier Wochen. |
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Hier nun der Blick aus der Gegenrichtung: Man erkennt links am Bildrand die Konsolen sowie eine Nische. Rechts am Bildrand der Übergang zum Querstollen Ziegelgrund. Aufnahme vom 25. August 2003
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... und so präsentiert sich dann der fertige Querstollen Ziegelgrund (noch mit Schalungsmodul), nachdem die DOKA-Schalung weitergerückt ist. |
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Während dessen liefen in der Tunnelröhre die "Routinearbeiten" - Profilieren - Bankette erstellen - Bergwasserdrainage - Abdichtarbeiten - Bewehrungseinbau und Betonieren der Innenschale mit dem Schalwagen - in unterschiedlichster Auslastung weiter: |
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...Bei der Profilkontrolle... Im Hintergrund die zweite Pannenbucht, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls gerade abgenommen wird.
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Wo sich zunächst noch ausgeräumte Streifen durch die Röhre ziehen ...
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...ziehen kurz darauf Sauberkeitsschicht und Bankette ihren Weg. |
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Block für Block rückt dann der Schalwagen weiter ... |
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... die Betonpumpe befördert den in stetem Fluss herbeigeschafften Beton dann in die Schalung ... |
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... oder auf die "Tische", d.b. die Schalung für die Zwischendecke, die sich fast durch den gesamten Tunnel zieht. |
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Betritt man den Tunnel vom Nordportal her kommend, so bietet sich - gegen Abend, wenn der "Betrieb" etwas nachlässt - ein überwältigender An-(Ein-)Blick in den Tunnel:
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Nach und nach zieht sich die Zwischendecke, die "auf Lücke" hergestellt wird, nun ebenfalls durch die Röhre: Bei Block 6 beginnend, wird mit Hilfe von insgesamt vier Schalungen, die von einer Transporteinheit bewegt werden kann, diese Zwischendecke eingezogen ... |
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- dabei dienen die Konsolen im Firstbereich als Anschlussbewehrung bzw. Widerlager: |
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In regelmäßigen Abständen befinden sich in dieser Zwischendecke Öffnungen, die später zur Brandbelüftung dienen: |
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Während so sich auch die Zwischendecke Block um Block durch die Röhre frisst... |
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... wurde das Betonieren der ersten Pannenbucht Mitte September abgeschlossen. Sofort wurde die DOKA-Schalung zerlegt und zur zweiten Pannenbucht gebracht, wo man dann mit dem Aufbau beginnen konnte. Nach und nach wurde somit der Blick auf die fertige erste Pannenbucht frei. 19. September 2003 |
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Bis Anfang Oktober liefen dann die Arbeiten wie geplant
weiter:
Während am Nordportal bei der offenen Bauweise die ersten Zwischendekcen eingezogen und mit dem Bau des Lüftergebäudes begonnen wurde, wurden die fehlenden Blöcke bis zur ersten Pannenbucht betoniert. Nun gilt es, die Stirnwände (nach Block 67 bzw. 71) zu betonieren: |
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Blick auf die Stirnwand, Block 68 |
| Aufbau des Gerüstes für die Schalungsarbeiten an der Stirnschalung: |
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Nachdem die Stirnschalung fertig ist, bietet sich ein imposanter Anblick in der Pannenbucht. |
| Letzte Einsatzbesprechung vor Ort, bevor dann das Betonieren beginnt... |
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Somit erreicht der Schalwagen mit der Nachbehandlungseinheit die erste
Pannenbucht - rund ein Drittel der Innenschale ist nun fertig gestellt.
Neben der Innenschale führt auch die Zwischendecke, beginnend bei Block vier, immer tiefer in die Röhre: |
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Selbstverständlich gehen in der Zwischenzeit die
"Routinearbeiten" zwischen der ersten und zweiten Pannenbucht -
Profilkontrolle, Bergwasserdrainage, Abdichtung und Bewehrung - unvermindert
weiter.
Somit ergeben sich bei einem Spaziergang durch den Tunnel vielerlei Perspektiven: |
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| Zwischenzeitlich (2. Oktober 2003) ist nun bereits die DOKA-Schalung im ersten Block der zweiten Pannenbucht aufgebaut. Sobald die Schalung fertig ist, beginnt hier das Betonieren. |
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Die gesamte Pannenbucht ist bewehrt; im zweiten Block zweigt später der Querstollen zum Fluchtstollen "Storenwald 1" ab; dieser ist hier bereits mit der Anschlussbewehrung sowie dem Spezialschalteil versehen. Links am Bildrand erkennt man die DOKA-Schalung. |
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Betritt man durch eine Öffnung in der Bewehrung den Fluchtstollen
Storenwald 1, so wirft die Bewehrung sowie das Schalelement einen
gespenstischen Schatten auf die Spritzbetonschale.
2. Oktober 2003 |
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Mit speziellen Geräten, im Bild ein Blasrohr, wird die Sohle der
Fluchtstollen ausgeräumt. Dabei wird sämtliches gelöstes Material
herausgelöst; die Felsoberkante wird dann mit Einkornbeton eingeebnet.
Sind die Vorarbeiten, die derzeit in beiden Storenwald-Fluchtstollen sowie seit 08. Oktober 2003 auch im Fluchtstollen zur alten B33, soweit abgeschlossen, wird die Sohle eingebaut: |
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Hier im Bild das "Probefeld", das im Mai 2003 im Fluchtstollen
Ziegelgrund eingebaut wurde:
Man erkennt im Bildhintergrund die freigelegte Sohle, die mit Einkornbeton verfüllt ist. Wo notwendig wird die Sohle dann mit Schotter als Drainage eingeebnet, bevor die Sohle dann mit Beton verfüllt wird. 6. Mai 2003 |
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Wo die Gewölbebewehrung bereits die Querstollen passiert hat, wurde mit der Erstellung der Schalung die Anbindung an die Querstollen vorgenommen: Die Schalung (Blick aus dem Querstollen; links) und der ausgeschalte Block (unten).
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Jenseits der zweiten Pannenbucht in Richtung Südportal sind die Profilierungsarbeiten in vollem Gange: |
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Von einer Arbeitsbühne aus werden die nachprofilierten Stellen erneut
versiegelt; gleichzeitig wird dabei der Abdichtungsträger eingebaut.
Aufnahmen vom 8. Oktober2003 |
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| In dieser Zeit (bis Anfang November 2003) gab es viele Orte entlang der Tunnelröhre, an denen die verschiedensten Arbeiten ausgeführt wurden; das Hauptaugenmerk lag jedoch auf der Fertigstellung der beiden Pannenbuchten: | |
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Nachdem die Stirnschalung für die erste Pannenbucht fertiggestellt und
betoniert war, konnte der Schalwagen durch die erste Pannenbucht gefahren
werden.
Bei Block 72, dem ersten nach der Pannenbucht, wurde das zweite Röhrendrittel in Angriff genommen, die ersten Blöcke sind bereits betoniert - der letzte Nachbehandlungswagen steht am 7. November noch in der Pannenbucht . |
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Hier der "Blick hinter die Kulissen":
Die letzte Nachbehandlungseinheit steht noch in der Pannenbucht - hier der Blick in den Zwischenraum: Rechts das Vlies mit dem Bewässerungssystem - Links die Innenschale der Pannenbucht (Block 71) |
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Läuft man unter der Nachbehandlungseinheit und dem Schalwagen hindurch,
kommt man in die ersten Blöcke des zweiten Tunneldrittels - nach und nach
kann man die einzelnen Arbeitsgänge nachvollziehen:
Zunächst die bereits fertig bewehrten Blöcke (rechts), dann die Abdichter (unten li.: Teleskopstapler mit Vliesrollen; erste Schritte im Abdichtvorgang). Wenige Blöcke in Richtung Südportal weiter sind die Nachprofilierungsarbeiten in vollem Gange (unten re.) |
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In der Zwischenzeit liefen auch die Ausräumarbeiten
in den Fluchtstollen an - hier galt es die Sohle auszuräumen sowie die
Fluchstollenportale zu erstellen.
Im Fluchtstollen Ziegeldobel musste sogar noch einmal Sprengstoff ran: Mit einer kleinen Lockerungssprengung wurde das Profil der Sohle korrigiert. |
6. November 2003 |
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Geht man nun weiter durch die Röhre, so nähert man sich langsam der
zweiten Pannenbucht, von der zugleich ein Fluchtstollen (Storenwald 1)
abzweigt.
Aus der "rohen Röhre", nur mit der Spritzbetonschale versiegelt, kommt man in den hell erleuchteten Bereich der zweiten Pannenbucht. |
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und dann betritt man die zweite Pannenbucht - ein imposanter Anblick. Im
Hintergrund steht (zur Nachbehandlung) noch die DOKA-Schalung, links zweigt
der Querstollen "Storenwald 1" ab. Ein weiterer wichtiger
Meilenstein ist geschafft:
6. November 2003 |
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Da der Schalwagen zwischenzeitlich im mittleren Abschnitt der Tunnelröhre im Einsatz ist und auch die Ausräumarbeiten bzw. Portalbauwerke bei den Fluchtstollen auf Hochtouren laufen, kann man sagen, dass zwischenzeitlich über ein Drittel der Innenschale fertiggestellt ist. Parallel dazu laufen am Nordportal die nächsten Arbeitsschritte an: Das Hochbauamt war zwischenzeitlich mehrfach vor Ort - der Bau des Betriebsgebäudes für den Tunnel steht unmittelbar bevor; hierzu wurde in einem ersten Schritt die Schutterbox, die zwischenzeitlich als Lagerplatz für die Bewehrung gedient hatte, abgeräumt und das Gelände eingeebnet. Mit Probebohrungen wurde zuvor der Untergrund geprüft.
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| In den ersten Blöcken beginnt nun die Verlegung der Leerrohre auf den Banketten: |
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Hierzu werden die Bankette zunächst einmal gereinigt. Dann wird die erste
(von vier) Lage à vier Rohre auf dem Bankett platziert. Mittels spezieller
Verbindungselemente werden dann die restlichen drei Lagen angebracht.
Nach und nach zieht sich so dieser "Leerrohrstrang", beginnend am Nordportal, durch die Röhre. |
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Ganz am Ende der Röhre ist derzeit der Profilwagen auf den letzten
Tunnelmetern unterwegs. Parallel dazu erreicht die Sauberkeitsschicht (der
Bankette) das Südportal:
17. November 2003 |
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Passiert man diesen Bereich in Richtung Norden und bewegt sich in Richtung
Südportal, so kann man die einzelnen Arbeitsschritte bis zur fertigen
Innenschale Schritt für Schritt nachvollziehen:
Hier wird, nach der Profilkontrolle und den Nachprofilierungsarbeiten, der Abdichtungsträger aufgebracht... |
| Man kommt dann in den Abschnitt, der von der Abdichterfirma für die nächsten Arbeiten vorbereitet wurde... |
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...um sich, unter der selbsttragenden Bewehrung hindurch, dem Schalwagen im Bereich hinter der ersten Pannenbucht zu nähern.... |
| Unter dem Schalwagen hindurch erkennt man die "Tische", mit deren Hilfe die Zwischendecke hergestellt wird.... |
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...und schon steht man in der ersten Pannenbucht.... ein imposanter Anblick! Selbstverständlich laufen parallel die Arbeiten in den Fluchtstollen, an deren Portalbereichen, am Nord- und Südportal sowie im Bereich des Bahndammes weiter. |
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Mitte November konnte dann das erste Drittel der Röhre (vom Nordportal bis zur ersten Pannenbucht) im Bereich der Innenschale (incl. Zwischendecke) fertiggestellt werden. Mehrere Arbeiter der beim Betonieren der Zwischendecke zuständigen Truppe, in der Hauptsache türkische Landsleute. Mit einem "Flaschenrüttler" sorgt man dafür, dass der Beton möglichst homogen wird. Aufnahme vom 17.11.2003 |
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Ein schöner Brauch
im Tunnelbau: Die Barbarafeier am 4. Dezember, dem Namenstag der
heiligen Barbara.
Auch 2003 fand - da die Vortriebsarbeiten bereits abgeschlossen waren in kleinerem Rahmen (in der Werkstatthalle der ATH) - eine Barbarafeier für die am Bau beteiligten Personen statt. Sogar die Tunnelpatin fand die Zeit auf "ihrer" Baustelle vorbeizuschauen. |
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| Die Tunnelpatin Birgit von Ungern-Sternberg. AUf dem Tisch - die Barbarastatue. |
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...die "Belegschaft" sowie Gäste bei der Feier in der Werkstatthalle. |
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Die Arbeiten ruhten auch während der Weihnachts- bzw. Neujahrszeit nicht -
langsam aber stetig gehen die Arbeiten voran.
Um einmal wieder einen Überblick über den aktuellen Sachstand zu gewinnen, gehen wir im folgenden nun "gemeinsam" von Norden nach Süden durch die Röhre: |
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Da in der Zwischenzeit die offene Bauweise und der damit verbundene Bau der
Lüfterzentrale weit fortgeschritten ist, beginnt unser Weg in die Röhre
rund 40 Meter vor dem eigentlichen Berg.
Vom Baukran aus bietet sich ein herrlicher Überblick über das Lüftergebäude: Am oberen Bildrand erkennt man den Übergang zwischen Berg (dunkelgrau) und dem ersten Block in offener Bauweise. Links am Bildrand das künftige Treppenhaus - der Eingang in das Lüfterbauwerk. |
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Wohl einmalig - ein Tor versperrt (der kalten Winterluft) den Zutritt und
vermindert den durch die Neigung (Kamineffekt) der Röhre
hervorgerufen Zug.
Tritt man nun durch die "Tür", erwartet den Besucher einen andere Welt: |
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Ab Block sechs, dem ersten in bergmännischer Bauweise, wurde mit dem
Ausräumen der Sohle begonnen:
Zunächst auf der (in Fahrtrichtung Triberg, also Süden) rechten Tunnelseite - Blöcke 6 bis 12 - danach auf der linken - Blöcke 13 bis 67 - wurde das lose Material mit dem Bagger ausgeräumt. |
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Mit dem Saugwagen wird die mit dem Bagger ausgeräumte Sohle abgesaugt - der
Unterbau muss bis auf den anstehenden Fels vollständig abgetragen werden.
In der Aufnahme kann man deutlich den Niveauunterschied zwischen der ausgeräumten rechten Fahrbahnhälfte sowie der noch vorhandenen provisorischen Fahrspur erkennen. Am rechten Bildrand sieht man die Leerrohrbündel auf den Banketten. |
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Sind diese Vorarbeiten abgeschlossen, wird der Untergrund mit Beton bis zur Unterkante der künftigen Drainage verfüllt. Es entsteht eine ebene Fläche, auf der nun die Entwässerungsleitungen (Sohldrainage, Tunnellängsentwässerung) und die Hydrantenleitung verlegt werden. Sind diese eingebaut, ist das Planum geschaffen, auf dem dann der Fahrbahnaufbau erfolgen kann. |
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Ein Überblick (ab Block 7 bis zum Portal):
Links auf den Banketten die Leerrohre, an der Kante ist die Hydrantenleitung zu erahnen. Die Sohle ist ausgeräumt. Im Hintergrund erkennt man die Stirnseite der Sohlplatte, die vor Beginn der offenen Bauweise hergestellt wurde.
Im unteren Bild erkennt man die Sohldrainage sowie einen Kanal der künftigen Längsentwässerung. Unter der grauen Verfüllung neben dem Bankett verbirgt sich die Hydrantenleitung. |
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Im Gegensatz zu den Entwässerungsleitungen geht die Hydrantenleitung ihren
Weg geradlinig auf der rechten Tunnelseite durch die Röhre.
Hier sieht man einen Minibagger im Einsatz, der den Graben für den Einbau der Hydrantenleitung zieht - in diesem Bereich wurde die Sohle also zunächst auf der linken Seite ausgeräumt, da dort die Schlitzrinne der Fahrbahn, und damit die Tunnellängsentwässerung, verlaufen wird. |
| Im Block 11 - ausgeräumte Sohle, Hydrantenleitung, Bankett, Lerrohre (noch nicht einbetoniert) - darüber, an der Innenschale angebracht, die derzeitigen Versorgungsleitungen sowie die Beleuchtung der Röhre. |
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Die Innenschale (grau, rechter Bildrand) gründet auf dem Bankett (hellgrau mit feuchten Stellen, links); auf diesen werden (mit Abstandshaltern versehen) Leerrohre verlegt, die dann eingeschalt und betoniert werden (dunkelgrau, Bildmitte). Auf diesem Aufbau wird später dann noch der Notgehweg errichtet. |
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In genau geplanten Abständen sind im Aufbau Bereiche vorgesehen, in denen die Verbindung der Leerrohre untereinander (wie hier im Bild z.B. eine "Abzweigung" zu den Gewölbeleerrohren) ermöglicht wird. |
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Lücken im Bereich des Leerrohreinbaus findet man im Bereich der
Hydranten-Nischen:
Hier muss zuerst die Leitung zur Nische geführt werden (Abzweigungen von der Hydrantenleitung, die auf der rechten Tunnelseite die Röhre durchquert), bevor der Kabelkanal erstellt werden kann. |
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Hat man die ersten 300 Meter hinter sicht, biete sich ein beeindruckendes Bild: Rund 350 Meter geht der Blick schnurgerade an der Innenschale entlang bis in die erste Pannenbucht. Innenschale, Zwischendecke und der Kabelkanal auf der rechten Seite sind soweit fertig gestellt. Noch führt eine provisorische Fahrbahn bis zur ersten Pannenbucht - die linke Seite ist bereits bis auf den Fels abgeräumt. |
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Nachdem man den Rest des ersten Tunneldrittels hinter sich gebracht hat,
erreicht man die erste Pannenbucht.
Nachdem die Zwischendecke ebenfalls bis zur ersten Pannenbucht fertig gestellt ist, gilt es nun, die Zwischendecke der Pannenbucht (Blöcke 68 bis 71) einzubauen. |
| Im Gegensatz zum "Regelquerschnitt" ist hier die Zwischendecke nicht fest mit der rechten Konsole verbunden. Sie liegt vielmehr auf beiden Seiten auf den Konsolen auf und ist zudem in der Mitte des Gewölbes abgehängt. | |
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Die Vorbereitungen für das Betonieren der ersten Zwischendecke in der
Pannenbucht sind Anfang Januar soweit
abgeschlossen:
Mit der Fahreinrichtung (rechts) wurde der Tisch in Block 68 eingefahren und ausgerichtet. Da hier der Querschnitt deutlich größer ist, wurde der Tisch links und rechts mit einem Gerüst verbreitert. |
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Blick aus der Pannenbucht in Richtung Nordportal. Tisch und Gerüst sind deutlich zu erkennen; im Vergleich zum Regelquerschnitt wesentlich größere Dimensionen. |
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Steigt man die steilen Leitern hinauf auf die Zwischendecke, erhält man
einen phantastischen Blick:
Block 68, vorbereitet zum Betonieren. Mächtige Stahlstäbe nehmen die Kraft der übergroßen Pannenbuchtzwischendecke auf. Im Bildhintergrund der Übergang zum Regelquerschnitt von Block 67. |
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Wir verlassen die erste Pannenbucht, durchqueren weitere fertige Blöcke;
auch die Zwischendecke zieht sich Block um Block weiter in die Röhre. In
Block 103 trifft man am 3. Januar 2003 auf die
Wagenkolonne bestehend aus den drei Nachbehandlungswagen sowie dem
Schalwagen.
In diesem Bereich geht die Tunnelröhre langsam aus der geraden Richtung in eine leichte Linkskurve. |
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Geht man unter der Nachbehandlungseinheit sowie dem Schalwagen hindurch,
betritt man erstmals wieder die "ursprüngliche" Röhre -
allerdings haben Abdichter und das Bewehrungsteam ganze Arbeit
geleistet:
Immer wieder beeindruckend, die selbsttragende Bewehrung, vorbereitet für den Schalwagen. Im Bildhintergrund der Bewehrungswagen, der im Block 117 zum Aufbau der Bewehrung platziert ist. |
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Streben halten die äußere Lage der Bewehrung in Position. Mit Hilfe der
Scherenbühne (Bildmitte) können die Listenmatten in den Firstbereich des
Gewölbes gehoben werden.
Hier werden die Eisenflechter nach der Weihnachtspause wieder zum Einsatz kommen. |
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Blick zurück - der aufegbaute Schalwagen wartet auf sein Team - dann kann betoniert werden... |
| Nur wenige Blöcke entfernt, jedoch auf der anderen Seite des Bewehrungswagens steht der Wagen für den Abdichter bereit - nach der Weihnachtspause müssen hier Vlies und Abdichtung angebracht werden.... |
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Der weitere Weg führt weiter durch die (Spritzbeton-) Röhre. Man erreicht
die zweite Pannenbucht, die ebenfalls bereits betoniert ist. Hier zweigt der
Fluchtstollen Storenwald 1 ab.
Parallel zu den Arbeiten in der Tunnelröhre laufen die Ausräumarbeiten in den Fluchtstollen. Zudem werden von einem Subunternehmen der ATH bereits die ersten Portalbauwerke erstellt. |
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Die Arbeiten zur Fertigstellung der Fluchtstollen kann man derzeit
insbesondere im Bereich Storenwald gut
verfolgen:
Man geht durch den ausgeräumten und auf Planum gebrachten Fluchtstollen Storenwald hinauf zum Kreuzungspunkt; hier stößt der Fluchtstollen Storenwald 2 auf den gemeinsamen Ausgangsstollen. |
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Vom Ausgangsbauwerk Storenwald her befördert eine Leitung Beton zur vorbereiteten Sohle im Fluchtstollen Storenwald 2.
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| Stück für Stück werden so die einzelnen Sohlplatten betoniert, die sich so langsam dem Querstollen nähern. |
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Nach der Aushärtung:
Mit ebener Oberfläche strebt nun der Fluchtstollen der Oberfläche entgegen... |
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Rund 300 Meter vor dem Südportal kommen wir in die Hauptröhre zurück -
die Bankette sind fertig, das Profilieren zu großen Teilen abgeschlossen.
Licht am Ende des Tunnels.... Wir erreichen das Südportal, wo in diesen Tagen die Arbeiten an der Sohlplatte (vier Blöcke in offener Bauweise) begonnen haben: Die Blöcke eins und drei sind bewehrt und mit Leerrohren versehen und warten auf das Betonieren: |
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(Blick von der Brücke in Richtung Südportal; 3. Januar 2004) |
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Stimmungsbilder auf dem Rückweg:
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Im ersten Quartal 2004
liefen, je nach Witterung, alle Arbeiten planmäßig weiter:
Ausräumen der Fluchtstollen und Einbau der Sohldrainage, Betonieren der Querstollen zu den Fluchtstollen und Herstellung der Portalbauwerke gingen flott voran. In der Tunnelröhre selbst erreichten die Betonarbeiten wieder "Höchstgeschwindigkeit": Der Schalwagen schaffte bis zu fünf Blöcke pro Woche. |
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Um einen Überblick über den Sachstand zu erhalten, machen wir wieder
einmal einen "Spaziergang" durch die Röhre - beginnend
beim Südportal erhält man einen schönen Überblick über die
"Tunnelgenese":
nachfolgende Aufnahmen stammen alle vom 12. März 2004 |
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Die Sohlplatte für die offene Bauweise ist bereits fertiggestellt und wird
wieder als provisorische Fahrbahn benutzt.
Gleich nachdem man das Südportal hinter sich gelassen hat, trifft man auf den Profilwagen. Seine Tage auf der Baustelle sind gezählt - es bleiben nur noch wenige Blöcke zur Abnahme, die eigentliche Profilierung der Innenschale ist abgeschlossen. |
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Im Block 165 trifft man dann auf den Abdichter. Noch wenige Wochen und die
Abdichtung ist fertig eingebaut:
Im Bild der Querstollen "Storenwald 2" - mit Hilfe der Arbeitsbühne wird die Abdichtung im Stollen eingebracht - die Schalelemente stehen ebenfalls schon bereit:
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Die Fluchtstollen Storenwald 1 und 2 sind in der Zwischenzeit fertig:
Hier der Blick aus dem Fluchtstollen heraus in den Querstollen; die letzte Bodenplatte muss noch betoniert werden. |
| Blick durch den fertigen Fluchtstollen "Storenwald 2" - deutlich erkennt man die eingebaute Sohle: |
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Über den ebenfalls fertig gestellten Fluchtstollen "Storenwald 1"
kehren wir wieder zurück zur Tunnelröhre.
Tritt man aus dem Querstollen heraus, steht man in der zweiten Pannenbucht - im Bildhintergrund erkennt man die Stirnwand, die noch betoniert werden muss. |
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Will man nun den Bewehrungswagen bzw. die Schalwagen/Nachbehandlungseinheit
sehen, muss man derzeit in Richtung Südportal gehen:
Die Innenschale hat des letzte Drittel der Röhre erreicht. |
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Dabei ist nun schon der Punkt erreicht, an dem die Zwischendecke endet.
Mit dem Ende der Zwischendecke (und den damit verbundenen Konsolen), endet auch die aufwändige Bewehrung (oben: letzter vollständig bewehrter Block, Nr. 147). Ab sofort werden nur noch im Bereich der Nischen und zur Befestigung der Leerrohre Bewehrungen angebracht. Da die Konsolen nun wegfallen, muss der Schalwagen umgebaut werden, bevor es in den "Endspurt" geht. |
| Hier die Ansicht einer nur "teilbewehrten" Spülschachtnische - das zusätzliche Schalelement, das noch mit der Schalhaut des Schalwagens verbunden wird, ist ebenfalls eingepasst. |
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Wir verlassen diesen Bereich und gehen zur zweiten Pannenbucht zurück.
Sobald man diese durchquert hat, ändert sich schlagartig der Anblick:
Zunächst passiert man noch die Tische, mit deren Hilfe man die Zwischendecke herstellt, dann kommt man unter dem letzten Tisch heraus und hat einen atemberaubenden Blick auf die im Rohbau fertige Innenschale: |
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| Die letzten Meter legt man dann unter dem Lüftergebäude, d.h. in der offenen Bauweise der Röhre, zurück. Ein imposantes Portalbauwerk (unten das Treppenhaus, das später auf die Oberseite des Tunnels bzw. in die Lüfterzentrale führt). Nach und nach werden hier nun die Container versetzt, das Gelände geräumt. | |
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Am Fuße des Treppenhauses führt eine Treppe ins Innere....
...nachdem man einige Stufen im Treppenhaus erklommen hat, betritt man den künftigen "Lüfterraum". Von dort kann man weit in die Tunnelröhre blicken - oberhalb der Zwischendecke.... |
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Nach rund 600 Meter erreicht man die erste Pannenbucht. Deutlich sichtbar
die Stahlträger, die die Zwischendecke, die ja eine größere Spannweite
hat als die "normale" Röhre, trägt.
Im Bildhintergrund erkennt man dann den Übergang zur weiteren Röhre. |
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Benutzt man eine der Luken und steigt in die Röhre ab, erwartet den
Besucher eine rege Betriebsamkeit:
Bis zum Block 44 sind die Gehwegkappen bereits fertig betoniert. |
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Im Bild oben bzw. rechts sieht man die Bewehrung für die Kappen. Darunter
befindet sich der Kabelschacht. Neben dem Schacht sind Hydrantenleitung und
die Kanalisation (zur Tunnellängsentwässerung) bereits eingebaut.
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Die Kappen werden betoniert (30.04.2004). |
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Passiert man die Querstollen, kann man die einzelnen Schritte mitverfolgen:
Wie in der Hauptröhre wird die Spritzbetonhülle profiliert. Dann folgen Vlies und Abdichtung. |
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Sind diese Arbeiten abgeschlossen, so beginnt der Aufbau der speziellen
Querstollen-Schalungen:
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Schlussendlich wird dann auch hier Beton in die Schalung gepumpt. |
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In den Querstollen werden zwei Blöcke mit je fünf Metern Länge betoniert,
danach folgt die Stirnwand mit der Fluchttüre.
In allen fünf Fluchtstollen sind, von einigen Metern abgesehen, soweit im Rohzustand fertig. Somit sind die Profilierungsarbeiten abgeschlossen, die Sohlplatte ist eingebaut. Die Querstollen B33, Ziegelgrund und Storenwald 1 sind fertig; im Querstollen Storenwald 2 (siehe obige Aufnahmen) ist der erste Block betoniert, die Schalung für das Gewölbe wird gerade eingerichtet. |
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Sonderfall "Ziegeldobel":
Hier wurde die Elektrounterzentrale im hinteren Teil des Querstollens ebenfalls abgedichtet. Auch hier wird dann wieder die Schalung aufgebaut, eine Innenschale hergestellt. Links am Bildrand der Übergang zum Fluchtstollen, der in den Dimensionen etwas größer geraten ist, da er - als Hauptrettungsröhre - befahrbar ausgebaut ist. |
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Während die Abdichtarbeiten im hinteren Ende des Querstollens fertig sind,
wird der Übergang zur Hauptröhre derzeit vorbereitet. Ein Teleskopstapler
"reicht" das Vlies, das sorgfältig an der Tunnellaibung
angeschossen wird.
Im nächsten Schritt wird dann die Abdichtungsfolie aufgebracht. |
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Nachdem die Profilierungsarbeiten sowohl im Tunnel, als auch in den
Fluchtstollen abgeschlossen sind, konnten die beiden letzten Betonsilos
abgebaut werden.
Nach der Demontage wurden die Silos mit speziellen Schwertransportern abtransportiert.
Aufnahme vom 22.04.2004 |
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Geht man nun in Richtung Südportal weiter, durchquert man zunächst die
zweite Pannenbucht. Dann, ab Block 147, ein neues Bild: Da die Zwischendecke
nicht den gesamten Tunnel durchzieht ändert sich die Tunnelgeometrie: Es
werden keine Konsolen mehr benötigt!
...und so erhält man den Blick, wie in einem "gewöhnlichen" Tunnel. |
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In den Blöcken 178 bis 180 steht die Nachbehandlungseinheit. Sobald man
unter dieser hindurchgegangen ist, erhält man einen beeindruckenden Blick
auf den Schalwagen.
Hier wird gerade der Block 181 betoniert (30. April 2004). In der Bildmitte ist gut die Betonpumpe zu erkennen - dahinter erkennt man den Bewehrungswagen, mit dessen Hilfe die letzten Blöke nun wieder vollständig bewehrt werden. Der helle Schimmer im Bildhintergrund ist das Südportal... |
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In den Blöcken ohne Zwischendecke konnte auf eine Bewehrung verzichtet
werden - mit Ausnahme der Bereiche, in denen "Nischen" vorgesehen
sind (Hydranten-, Notruf-, Spülschachtnischen).
Hier werden die Nischen bewehrt: |
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Hier im Bild der Bewehrungswagen, der in Block 185 positioniert ist.
Noch drei Blöcke, dann ist die Innenschale komplett. |
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Die Sohlplatte am Südportal ist vorbereitet, die Anschlussbewehrungen für die Blöcke in offener Bauweise sind deutlich erkennbar. Die Abdichtung (Vlies und Folie) ist komplett... |
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Hier ein Blick in Richtung der ersten Brücke: Die Sohlplatte endet unmittelbar an der Brücke. Im Hintergrund die "Duravit-Villa", die gegen Ende der Baumaßnahmen abgerissen wird.
Aufnahme vom 30. April 2004 |
| Anfang Juni 2004 nähern sich die Arbeiten am "Tunnel-Rohbau" langsam dem Ende: | |
| Die Innenschale ist (fast) fertig gestellt: Block 188 (der Letzte Block in bergmännischer Bauweise) wurde am 14. Mai 2004 betoniert - zeitgleich fuhr der Bewehrungswagen aus der Röhre und konnte dann abgebaut werden. |
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| Somit nähern sich die Arbeiten an der "Innen"-Schale nach und nach dem Ende: | |
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Die Stirnschalung des letzten Kurzblocks (Block 187) wird hergestellt:
Da dieser Block nicht das Regelmaß von zehn Meter hat, muss die Stirnschalung im engen Raum zwischen Abdichtung und auf die Schalhaut des Schalwagens gezimmert werden. Dies ist eine anstrengende, nicht ungefährliche Arbeit. |
| Sobald dieser Block betoniert war, konnte der letzte Block - ein normaler Regelblock - hergestellt werden. Dieser wurde dann am 14. Mai 2004 betoniert - die Tunnelröhre ist somit (abgesehen von den Blöcken in offener Bauweise) fertig. | |
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Auch die Zwischendecke steht in diesen Tagen vor ihrer Vollendung. Die noch
fehlenden Segmente wurden zwischenzeitlich betoniert.
Am 1. Juni konnte schließlich die letzte Zwischendecke (Block 147; im Bild rechts der Blick auf das fertige Gewölbe in den Blöcken 147ff) betoniert werden. |
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Hier der Blick auf die fertige Bewehrung der Zwischendecke in Block 147. Rechts am Bildrand das Auflager; über die Bewehrung ist der Schlauch der Betonpumpe gelegt... |
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...mit dessen Hilfe gerade die Decke betoniert wird.
Deutlich erkennt man auch die Anschlussbewehrung für die Stirnwand der Zwischendecke (Übergang Block 147/148; ab hier verläuft der Rest des Tunnels ohne Zwischendecke! |
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Die Fluchtstollen werden in umgekehrter Reihenfolge fertiggestellt:
Hier der Blick in den fertigen Fluchtstollen "Storenwald 2" (links); unten der Blick aus dem Fluchtstollen über den Querstollen in die Röhre hinein:
Aufnahmen vom 1. Juni 2004 |
| Der Fluchtstollen "Storenwald 1", der mit diesem Fluchtstollen ca. 30 Meter vor dem gemeinsamen Ausgang im Storenwald zusammentrifft (siehe auch: Ausgangsbauwerke Fluchtstollen), ist ebenfalls soweit fertig. |
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Blick in den fertigen Querstollen "Storenwald 1". |
| Diese beiden Fluchtstollen sind somit zum größten Teil fertiggestellt. An den restlichen wird derzeit fieberhaft gearbeitet: | |
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Ziegeldobel:
Die Seitenwände des Querstollens sind bereits betoniert - nun wird die Gewölbeschalung eingebaut. Blockweise wird dann dieser Querstollen betoniert. |
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Die Elektro-Unterzentrale, die später im hinteren Teil des Querstollens
Ziegeldobel eingebaut wird, erhält ebenfalls eine Innenschale:
Die Abdichtung sowie die Bewehrung sind angebracht, die Schalelemente für die Seitenwände stehen bereit... |
| Ende Mai wurden die Seitenwände incl. Gewölbe betoniert. Nun fehlen noch die Zwischenwände sowie die Stirnwand im hinteren Ende des Stollens, dann ist auch dieser Querstollen fertig. | |
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Ziegelgrund:
Der Querstollen ist mit der Abdichtung sowie der Bewehrung versehen. Im Übergangsblock vom Tunnel zum Querstollen sind die beiden Seitenwände geschalt und betoniert.
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...und hier wieder der Blick aus der anderen
Richtung -
aus dem Fluchtstollen heraus in Richtung Röhre: |
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B33 (alt):
Auch hier laufen die unterschiedlichsten Arbeiten planmäßig weiter: Die Sohlplatte im Fluchtstollen wird fertiggestellt, auf der fertigen Sohle des Querstollens ist die Abdichtung hergestellt; In der Mitte erkennt man den Entwässerungskanal durch den Querstollen. |
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Neben der Arbeit an der Innenschale selbst, laufen auch die Arbeiten
unterhalb des Fahrbahnplanums:
Tunnellängsentwässerung, Sohldrainage, Hydrantenleitung und weitere Versorgungseinrichtungen werden verlegt, die Sohle ausgeräumt und mit Frostschutzmaterial unterfüllt und eingeebnet. Sobald diese Arbeiten in der Röhre abgeschlossen sind, kann mit dem Aufbau der Fahrbahn begonnen werden., |
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Impressionen der weiteren Arbeiten...
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Aber nicht nur "am Boden" laufen Arbeiten:
Auch in "luftiger Höhe" (4,90 über der späteren Fahrbahn) wird gearbeitet: Oberhalb der Zwischendecke laufen Prüfarbeiten (Schalendicke), Sanierungsmaßnahmen und es wird von Norden her "aufgeräumt": |
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Vom Nordportal her werden die Fugen zwischen der Zwischendecke
mit Stahlblech abgedeckt. Auch die Fugenabdeckung zum Auflager auf der linken Seite werden
mit Hilfe
dieses Stahlblechs angefertigt und Blockweise angebracht.
Aufnahme: 1. Juni 2004 (in Block 8/9) |
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Blick von oberhalb der Zwischendecke, ab der ersten "Abluftklappe" in Richtung Süden. Der Blick geht nahezu 1000 Meter weit in die Röhre hinein. Ein beeindruckendes Bild. |
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Die "Restarbeiten" in der Röhre laufen auf vollen Touren:
Im Bild rechts die Stirnschalung der Zwischendecke in Block 147 (Ende der Zwischendecke). 8. Juni 2004 |
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In den folgenden Sommerwochen bis Anfang August 2008
konzentrierten sich die Arbeiten auf die einzelnen Ausgangsbauwerke
bzw. die beiden Tunnelportale. In der Röhre selbst
liefen die Arbeiten am Fahrbahnunterbau auf vollen Touren - Anfang August
soll die (erste) Asphalttragschicht eingebaut werden.
Neben dem Fahrbahnunterbau waren auch letzte Arbeiten an den Schottwänden sowie im Bereich der Zwischendecke im Gange: |
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Die Schottwände der Querstollen:
Nachdem die Innenschale sowie die Querstollen mit den dazugehörigen Fluchtstollen (und natürlich deren Ausgangsbauwerke) fertiggestellt waren, wurden die Schottwände der Schleusenkammern eingezogen. Diese Arbeiten geschahen in umgekehrter Reihe zum Vortrieb: Zuerst wurde der Querstollen Storenwald 2 fertiggestellt, bevor dann die Querstollen Storenwald 1, Ziegeldobel, Ziegelgrund zur B33 (alt) an der Reihe waren. |
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Hier zunächst einmal (quasi stellvertretend für die restlichen vier) ein
Blick in einen fertig gestellten und "abgenommenen" Fluchtstollen.
Storenwald 2, vom Kreuzungspunkt aus gesehen in Richtung Querstollen. 13. Juli 2004 |
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Die Schleusenkammer Storenwald 1; ebenso wie der
"Schwesterstollen" Storenwald 2 sind diese beiden Rohbauten soweit
abgeschlossen.
Durch zwei Türausschnitte hindurch betritt man den steilen Fluchtstollen Storenwald 1, der sich am Kreuzungspunkt, noch im Berg, mit dem Fluchtstollen Storenwald 2 verbindet und dann beim fertigen Ausgangsbauwerk im Storenwald wieder an die Oberfläche führt. 13. Juli 2004 |
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Derselbe Querstollen - vom Fluchtstollen aus betrachtet:
Die hintere Schottwand - eine kreisförmige Aussparung nimmt später die Turbine auf, die für den notwendigen Überdruck in der Schleusenkammer sorgt - ist bereits fertiggestellt, derzeit werden noch einige Restarbeiten ausgeführt.
13. Juli 2004 |
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Die Besonderheit "Elektrounterzentrale" (im Rückwärtigen Teil des Querstollens Ziegeldobel) wurde bereits an mehreren Stellen beschrieben - hier nun der Blick auf die Stirnschalung im rückwärtigen Teil des (verlängerten) Querstollens, die später die Rückwand dieses Raumes bilden wird.
8. Juni 2004 |
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Rund zwei Wochen später:
Die fertige Unterzentrale - hier der Blick auf die vordere Stirnwand mit Eingangstür und Belüftungsdurchlass.
13. Juli 2004 |
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Der Raum ist nun so "klein", dass er in einer Aufnahme kaum dargestellt werden kann - hier ein Versuch: Blick von der künftigen Türe in die Unterzentrale hinein.
13. Juli 2004 |
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Auch im Ziegelgrund sind die Arbeiten bereits weit gediehen:
Hier wird die vordere Schottwand demnächst betoniert - der restliche Querstollen ist ebenfalls fertig. Hier der Blick aus der Schleusenkammer in Richtung Röhre - die rückwärtige Schalung steht... |
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...Arbeiter flechten (auf der Vorderseite) die Bewehrung der Schottwand, bevor dann die Konterschalung angebracht wird. In der Firstmitte erkennt man eine quadratische Aussparung - hier wird später die Überdruckklappe eingesetzt. So wird dafür Sorge getragen, dass im Notfall Rauch in den Fluchtstollen ziehen kann. 13. Juli 2004 |
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Zwischenzeitlich ist die Zwischendecke (hier im Bild: Block 147, das Ende der Zwischendecke) soweit fertiggestellt... |
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...oberhalb der Zwischendecke laufen die letzten
Arbeiten:
Aufräumarbeiten und Anbringung der Abdichtbleche zwischen den einzelnen Blockfugen. 13. Juli 2004 |
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Straßen-(Unterbau-)Arbeiten:
Die ersten, rund 1200 Meter, sind (im Unterbau - d.h. Kanalisation, Längsentwässerung, Leerrohre,...) fertig. Der Blick geht nun über die eingeebnete Frostschutzschicht (Schotter, dessen Körnung genau vorgeschrieben ist und mehrfach verdichtet wird). Langsam erahnt man die fertige Form. 13. Juli 2004
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In dieser Aufnahme wurde die Kamera auf dem Notgehweg (rund 20 Zentimeter über der späteren Fahrbahnkante) platziert - der Blick geht von Block 68 (etwa auf Höhe des Querstollens Ziegelgrund) zurück zum Nordportal - durch das Portal kommt das letzte Tageslicht in die Röhre. |
| Parallel dazu werden die Notgehwege unter Hochdruck bis zum Ende der Röhre durchgezogen. |
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Für die spätere Elektroversorgung (20 kV-Leitung), die in den
Pannenbuchten gerade durchlaufen sollten (also nicht, wie die restlichen
Leitungen, der Buchtform folgend) wurden Verbindungsschächte eingesetzt.
Arbeiten am 13. Juli 2004 in der zweiten Pannenbucht. |
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Die ersten Asphaltarbeiten
Am 5. August 2004 wurde es "schwarz" in der Röhre: Die "Teermaschine" rollte an - die ersten 1200 Meter, bis kurz vor die zweite Pannenbucht wurden - in zwei Hälften - eingebaut: |
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Der Straßenaufbau setzt sich zusammen aus
Später - bei der endgültigen Fertigstellung kommt dann noch eine rund vier Zentimeter dicke Deckschicht, der Asphaltbeton.
30. Juli 2004, Block 7ff |
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Hier der Blick in die (fertigasphaltierte) erste Pannenbucht - das schwarze
Band zieht sich nach nur wenigen Stunden durch die Röhre - die beiden
Seiten der Pannenbucht werden später mit Beton ausgegossen und niveaugleich
zur Fahrbahn angelegt.
5. August 2004 |
| Somit nähern sich die Arbeiten in der Röhre unaufhaltsam ihrem Ende - bis Ende September dürften die Rohbauarbeiten in und um das Bauwerk 4, den Tunnel, beendet sein. Hierfür wurden nun im Inneren der Röhre die "Restarbeiten" in Angriff genommen: | |
| "Das letzte Drittel" | |
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Hier gilt es nun, die Kabelkanäle sowie die Notgehwege fertig zu stellen.
Tunnellängsentwässerung, Sohldrainage und Frostschutzschicht müssen eingebaut werden. Der Übergang zwischen eingebauter Schwarzdecke (ca. Block 122) und dem blanken Untergrund (12.8.2004). |
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| Fluchtstollen & Co. | |
| Zwischenzeitlich sind alle Schottwände (im Bild: Block 161, Rihtung Querstollen Storenwald 2) fertiggestellt ... |
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... auch die Fluchtstollen sind abnahmebereit. |
| Kleinere Arbeiten laufen z.T. noch außerhalb der Ausgangsbauwerke, diese selbst sind soweit ebenfalls fertig. |
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| "Sonderfall Pannenbucht" | |
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Wie schon während des Vortriebs genießen die Pannenbuchten besonderes
Augenmerk:
Die Straße mit der Asphaltdecke geht geradlinig durch beide Pannenbuchten hindurch. Die späteren Pannenbuchten, in dieser Aufnahme die rechte Hälfte der ersten Bucht, werden separat hergestellt: Die "Flügel werden mit Beton gegossen. |
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Hier ein Blick auf die überdimensionale Zwischendecke in der zweiten Pannenbucht; die Zwischendecke liegt Links und rechts auf der Konsole auf und ist zusätzlich über Stahlstäbe abgesichert. In dieser Aufnahme werden auch die unterschiedlichen Dimensionen erkennbar. |
| "Oberhalb der Zwischendecke" | |
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...die restlichen Bereiche der Zwischendecke werden ausgeräumt; fehlerhafte
Stellen saniert.
Die Fugenbänder werden eingepasst, damit enden die Arbeiten oberhalb der Zwischendecke. |
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Mit dieser Vorrichtung werden nun noch die letzten verbliebenen Spalte in der Firste "verpresst". Hierzu wird eine spezielle Presse an den Flansch angeschlossen. Über diese wird nun Spezialmörtel unter Druck hineingedrückt, damit jeglicher Hohlraum verschlossen wird. |
| "Betonsanierung" - Kosmetik für die Innenschale | |
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Zwischenzeitlich ist die "Betonkosmetik" ebenfalls im letzten
Drittel angelangt:
Die Arbeitsbühne steht jenseits Block 147 - dem letzten mit Zwischendecke. |
| Vorbereitungen für den Einbau der Betriebstechnik | |
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In der fertigen Röhren finden sich auch die für die Betriebstechnik
notwendigen Nischen:
Spülschachtnischen, Hydrantennischen und (wie hier im Bild) Notrufnischen bilden die Basis für den späteren Innenausbau! |
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Blick auf die Bergwasserdrainage. Deutlich erkennt man das Schlitzrohr, das die von der Bergseite anfallende Flüssigkeit ableitet. |
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...und hier ein Kabelschacht:
Später können hier die jeweiligen Elektroinstallationen verbunden werden. Die orangenen Seile werden später als "Zugschnüre" zum Einbau der Leitungen verwendet! |
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| Straßenbau & Co. | |
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Nachdem die Schwarzdecke eingebaut ist, werden die Kanalschächte für den
Einbau der letzten Asphaltbetonschicht vorbereitet:
Zunächst wird der eingemessene Kanal herausgespitzt, dann wird die verschließbare Abdeckung auf den Konus mit Gewindestangen aufgedübelt. Anschließend wird die Abdeckung auf Oberkante fertige Fahrbahn ausgerichtet und an den Gewindestangen fixiert. |
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Der verbleibende Zwischenraum wird mit Blech zugeschalt und mit hochwertigem
Beton vergossen.
Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, kann der Asphaltbeton, die letzte Schicht, eingebaut werden - womit dann der Innenausbau vollendet ist. |
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Der Rohbau steht!
Hier müssen noch die Kanaldeckel eingesetzt werden, ansonsten können die Aufräumarbeiten beginnen.
Alle Aufnahmen: 12. August 2004 |
| In den folgenden Tagen und Wochen konnte die ATH Zug um Zug die Arbeiten beenden: | |
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Zunächst wurde das Asphaltband durch die Röhre fertiggestellt,
danach konnten dann in den beiden Pannenbuchten die Seitenstreifen
betoniert werden:
Dabei wurden die ersten Blöcke auf Lücke geschalt; sobald hier die Ausschalfestigkeit erreicht ist, werden die Lücken ausbetoniert. |
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Blick in die zweite Pannenbucht, der Seitenstreifen ist in Teilen betoniert. Die Sanierung der nicht der Norm entsprechenden Stellen im Gewölbe ist abgeschlossen. Links erkennt man den Querstollen Storenwald 2, gegenüber eine Notrufnische. Die deutlich erkennbaren "Kästen" ermöflichen später den Anschluss der Betriebseinrichtungen. 6. Oktober 2004
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An den Stirnseiten der Pannenbuchten wurden diagonal zur Stirnwand Betonelemente als "Abweiser" eingebaut. Diese sollen verhindern, dass Fahrzeuge frontal auf die Stirnwand aufprallen können. |
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Wandert man aus der zweiten Pannenbucht kommend durch die Röhre, so gelangt
man im Block 98 in den Bereich, wo der Tunnel "schnurgerade" durch
den Berg führt. Hier erhält man einen imposanten Blick durch die fertige
Röhre bis zum Nordportal:
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Während sich so im Inneren die Arbeiten endgültig dem Ende entgegen neigen, herrscht an beiden Portalen derzeit noch rege Bautätigkeit: Die Verfüllung läuft auf Hochtouren. Parallel dazu werden nicht mehr benötigte Materialien und Baugeräte bzw. -maschinen zum nächsten Einsatzort verbracht. |
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| Die Sanierung der "schadhaften" Stellen in der Gewölbeschalung ist Anfang Oktober ebenfalls soweit abgeschlossen. Deutlich erkennt man (hier aus Block 148 heraus fotografiert - Ende der Zwischendecke) die heller getönten nachgearbeiteten Stellen. Die fertige Asphalttragschicht mit der Schlitzrinne ist im Bildvordergrund gut zu erkennen. |
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Wie heiß es am Ende herging, vermag nebenstehende Abbildung verdeutlichen:
Heißgelaufen auf Grund des Termindrucks geriet am 17.
September um die Mittagszeit ein Minibagger in Brand. Sämtliche
sich im Tunnel befindlichen Personen konnten sich selbständig aus der
Gefahrenzone bringen, so dass kein Personenschaden entstand! |
| Da in absehbarer Zeit die Bauübergabe stattfinden sollte, musste der Rohbau gereinigt werden. Hierzu wurde die Röhre nach und nach ausgeräumt, die Notgehwege gereinigt sowie die Kanalisation geprüft und gesäubert: | |
| Mit dem angeforderten Reinigungsgerät wurde die Bergwasserdrainage gereinigt. Hierzu dient ein Hochdruckschlauch mit einer speziellen Reinigungsdüse, die per Funkfernsteuerung im Untergrund bewegt wird ... |
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Das Wasser wird mit einem Druck von rund 120 Bar in das Teilsickerrohr
gepresst. Zugleich dient der Druck dazu, die Düse vorwärts zu bewegen.
Aufnahme: Die Reinigungsdüse ... |
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Um die verschmutzen oder gar schadhaften Stellen in der Bergwasserdrainage zu
erkennen, war eine Videokamera im Einsatz.
Die Kamera wird über einen Schacht in die Gegenrichtung zur Reinigungsdüse gesteuert. Hierzu befinden sich im Inneren des Kamerawagens Aufzeichnungsgeräte und Monitore, mit deren Hilfe man einen Einblick in die "Welt hinter der Röhre" erhält. |
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... Aufnahmen: Die Kamera
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Hier der Blick auf das Kommandopult im Inneren des Kamerawagens. Rechts der PC, in dem alle auftauchenden Besonderheiten festgehalten werden. In der Bildmitte die Monitore, auf denen das Bild aus dem Drainagerohr ausgewertet werden kann. |
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Im Teilsickerrohr geht hier der Blick in Richtung Reinigungsdüse (Kugel in
der Bildmitte). Die blaue Färbung des Rohrs verleiht dem Ganzen eine
"gruslige" Atmosphäre.
Nach der Reinigung (die Düse wird hier gerade wieder zurückgezogen) sind keine Rückstände im Rohr zu erkennen. |
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Nach und nach werden so die letzten Arbeiten am Rohbau (die Sanierung bzw. Kamerabefahrung und Reinigung der Kanäle sowie die Aufbringung der Beschichtung) abgeschlossen. |
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Blick in die Röhre, auf Höhe der ersten Pannenbucht:
Während in der Röhre die letzten "Sanierungsmaßnahmen" laufen, hat der nächste Auftrag bereits begonnen: Der Beschichter "veredelt" nun den Rohbau, bevor dann die eigentliche Betriebstechnik (Lüfter sowie Elektrik bzw. Elektronik - Steuer und Regelungstechnik) eingebaut werden kann. Im hinteren Bereich erkennt man die gerade laufenden Sandstrahlarbeiten ... |
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Blick durch die Röhre. An der Zwischendecke erkennt man den Standort: Übergang von der "offenen Bauweise" in die bergmännische Bauweise (Block 5-6). Aufnahme vom 23. Dezember 2004 - die Beschichtung ist in diesem Bereich fertig - die Bauabnahme soweit erfolgt (einige Nacharbeiten gilt es nun Anfang 2005 noch abzuschließen). Lärmschutz und Beschichtung bilden nun den nächsten Arbeitsschritt, bevor dann die Betriebstechnik eingebaut werden kann. |
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ZURÜCK (Der Vortrieb)
VORWÄRTS (Lärmschutz und Beschichtung) |
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