Anschlussstelle Nord

Die "Vorgeschichte":

 

 

 

Die Anschlussstelle Hornberg Nord entsteht

Noch während die letzten Arbeiten am Bauwerk 1 (Stützwand West; in der Abbildung der hellgraue Streifen in der Bildmitte, links) liefen, begannen Arbeiter damit, die Anbindung der neuen B33 an den Tunnel sowie die Zu- und Abfahrt nach Hornberg herzustellen:

                                               Blick vom Schlossberg nach Norden (Richtung Gutach)

Wie bei allen neuen Baustellen beginnt dieser Neuabschnitt mit der "Einmessung":

Marken an verschiedenen Stellen (hier in der Gehwegmitte, am hinteren Rand - kleiner gelber Punkt) helfen dabei.

Der "Messtrupp" misst nun anhand dieser Marken die Baustelle ein.

 

7.10.2005

Großaufnahme der Markierung auf dem Gehweg entlang der B33 alt.

19.10.2005

Diese Marken wurden an markanten Stellen im Gelände oder an bestehenden Bauwerken - hier bei der Geländerbefestigung der Stützwand im Bereich des Anschlussknies.

Ein genauer Blick gehört dazu...

Der Einbau er Straßenentwässerung beginnt in diesem Bereich mit dem Abtragen der alten Asphalttragschicht.
Dann wird der Graben in Richtung Nordportal (dort verbirgt sich unter der provisorischen Fahrbahn vor dem Nordportal die Sohlplatte) verlängert.

 

20.10.2005

Neben schwerem Gerät ist dabei immer wieder Handarbeit angesagt:

Hier der zentrale künftige Schacht der Straßenentwässerung.

Immer wieder Baggereinsatz...

21.10.2005

Der Anschluss an die bestehende Kanalisation:

Mit einer speziellen Bohrkrone wird der bestehende Kanal nun aufgebohrt, so dass die Straßenentwässerung mit angeschlossen werden kann.

Verbindungsleitungen, die später keiner mehr sieht - ohne die jedoch im Straßenbau nichts geht.

Ein weiterer Schacht.

 

 

24.10.2005

Neben den Arbeiten an der Straßenentwässerung galt es zudem, den bestehenden Bereich, der seit 2002 den Verkehr nach Hornberg führt, für den Endzustand vorzubereiten.

Hierzu wurden zunächst die Leitplanken auf der Außenseite demontiert und der Straßenkoffer ausgehoben.
Hier der Aushub in der Detailansicht:

 

27.10.2005

Zudem wurde die neu gewonnene Fahrspur vor dem nun fertigen Bauwerk 1 (Stützwand West) vorbereitet:

Hier galt es zunächst, die Bordsteine sowie die Rinnensteine zu setzen.

 

 

28.10.2005

Zwischen Bordstein und Stützwand findet sich später noch Platz für den Gehweg.

Blick in Richtung Nordportal während des Ausrichtens der Steine

... und Blick in Richtung Gutach. Im Bereich der künftigen Zufahrt zum Anwesen Nr. 22 sind die Bordsteine selbstverständlich abgesenkt.

 

3.11.2005

WEITER:  "Der Straßenbau"

 

 

 

 

Straßenbau

Rund um die Anschlussstelle Nord galt es eine Reihe von Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten im Zuge der Anbindung des Tunnels durchzuführen. Hierzu zählen:

Der durch das fertige Bauwerk 1 (Stützwand West) gewonnene Platz konnte nun genutzt werden, um die Fahrbahnverbreiterung einzufügen. Somit wird später Platz geschaffen für die (Links-)Abbiegespur nach Hornberg (Nord).

 

28.10.2005

Unmittelbar, nachdem die Bordsteine gesetzt sind, beginnt das Verlegen der Rinnplatten.

 

2.11.2005

Im Anschluss daran kann, nachdem auch die notwendigen Kanalanschlüsse und Leerrohre soweit vorbereitet sind, das eigentliche Planum für die spätere Fahrbahn vorbereitet werden. Zeitgleich wird auch der künftige Gehweg mit Schotter angefüllt.

Die eingebrachte Schotterschicht (25 cm stark) wird mit geeignetem Gerät verdichtet. Hiernach wird das Fahrbahnplanum für den Verbreiterungsstreifen vorbereitet.

 

7.11.2005

Im Übergang zur künftigen neuen B33 (Tunnelzufahrt Nord) muss noch ein Leitungsgraben gelegt werden:

 

 

11.11.2005

Wenige Tage später ist es soweit:

Die Fahrbahnverbreiterung wird mit der bituminösen Tragschicht versehen.

Die Stärke der Tragschicht beträgt zwischen 8 und 14 cm. Sie wird mit der Walze verdichtet. Auf diese Tragschicht folgt später der Asphaltbinder (ca. 8cm), bevor der eigentliche Asphaltbeton (ca. 2,5 cm stark) aufgebracht wird.

 

17.11.2005

Diese Schicht folgt jedoch erst zum Abschluss der Arbeiten, wenn der Belag der bestehenden B33 ohnehin erneuert wird. Bis dahin wird die Verbreiterung angeglichen:

                                                                                                         18.11.2005

Da parallel zu den Fahrbahnarbeiten auch der Gehweg soweit vorbereitet wurde, kann die B33 nun über die Weihnachtstage endlich wieder zweispurig für den Verkehr freigegeben werden.

 

 

23.12.2005

Dann kehrte auf der Baustelle jedoch eine unerwartet lange Baupause ein: Der Winter 2005/06 erwies sich als hartnäckig. Die Arbeiten ruhten bis weit nach der Weihnachtspause. Gelegentliche Schönwetterphasen wurden dann sporadisch genutzt, um die weiteren Arbeiten vorzubereiten. Leider musste in diesem Zuge auch wieder die einspurige Verkehrsführung zur Absicherung der Bauarbeiter eingerichtet werden.

WEITER: "Deckenerneuerung B33"

 

 

 

 

Verkehrsinseln
Blick durch das Gitter des Betriebshofes in Richtung künftige Anschlussstelle.

Die Mittelinsel wurde abgesteckt, der noch bestehende Asphalt der alten B33 abgetragen und die Baugrube ausgehoben.

Der Aushub für die Mittelinsel. B33-Straßenkilometer 4 +322-354. Im Hintergrund der Blick auf das Nordportal.

 

Aufnahmen: 26.10.2005

Der Blick in Fahrtrichtung Gutach. Links am Bildrand (durch Laster und Silo verdeckt) die neue Stützwand West, die in diesen Tagen vollendet wird.
Diesen Blick genießen künftig die Fußgänger, wenn sie in der Mitte der neuen B33 stehen.

Überblick über die im Rohbau fertige Mittelinsel. In der Mitte die Querungshilfe für die Fußgänger.

3.11.2005                                   

Sobald die Mittelinsel soweit fertig gestellt war, begannen die weiteren Arbeiten:

Zunächst mussten Kabelschächte und -kanäle in der Querung eingebaut werden, dann begann das verlegen der Rinnsteine.

 

4.11.2005

Der Blick über die "Mittelinsel", die Rinnsteine sind komplett verlegt.

 

7.11.2005

Nach Abschluss dieser Arbeiten konnte nun damit begonnen werden, die noch bestehende Asphaltdecke (ehemalige B33 bzw. Bauzufahrt zum Nordportal) zurück zu bauen. Mit dem Bagger wird die zuvor aufgesägte Asphaltdecke bis auf die Frostschicht abgetragen.

Parallel zu diesen Arbeiten begann man, die ebenfalls vorgesehene "Tropfen"-Insel  im bestehenden Bestand der B33 einzubauen.

Auch hierzu wurde zunächst der Umriss in die Fahrbahndecke gesägt und mit dem Bagger abgetragen.

9.11.2005

Hierfür musste die Fahrbahn, die in dieser Zeit ohnehin nur einspurig befahrbar war, umgeleitet und abgesperrt werden.

Direkt hinter der Absperrung, nur wenige Meter neben dem fließenden Verkehr wurde mit Hochdruck an der Fertigstellung dieser Verkehrsinsel gearbeitet.

Zunächst wurden auch hier die Umgrenzungssteine gesetzt.

Nach nur einem Tag war die "Tropfenform" gut erkennbar. Rechts vorne am Bildrand erkennt man die Aussparung für den Schacht der Oberflächenentwässerung.

 

11.11.2005

Nachdem die Rinnsteine ebenfalls verlegt waren, konnte der Belag an die neue Verkehrsinsel angepasst werden.

 

14.11.2005

Die Herstellung der Tropfen-Abfahrt ging rasch vonstatten, auch die Witterung spielte mit.

Die bestehende Verkehrsführung ermöglichte nun Realisierung der letzten Verkehrsinsel in diesem Bereich. Sie unterstützt später die Querung für die Fußgänger und leitet die Ströme auf bzw. von der B33.

Mit der Motorflex werden die Begrenzungssteine sowie die Rinnsteine genau eingepasst.

Das Innere der Inseln wird sofort gepflastert.

Gegebenenfalls werden dann noch Halterungen für künftige Verkehrszeichen eingebaut.

Hier der kleine Halbkreis in der Y-Insel. Die Pflasterarbeiten der verkehrsnahen Inseln nähern sich somit dem Ende.

 

19.12.2005

Blick aus dem Betriebsgebäude auf die Verkehrsinseln.

Noch erkennt man deutlich den Bereich der "alten" sowie "künftigen" B33:

Rechts am Bildrand der "Hof" des Betriebsgebäudes. In der Mitte die "Mittelinsel - diese bietet für die Fußgänger eine Überquerungshilfe und leitet den Verkehr von/nach Hornberg (rechts das "Anschlussknie").

Am linken Bildrand wird sich künftig das Salz-Silo erheben, wo die Streufahrzeuge künftig Nachschub laden können. Die ersten Vorarbeiten laufen derzeit an.

Um die provisorische Streckenführung verbessern (eine bestehende Baustellenampel könnte weit hinter diese Kurve gesetzt werden) zu können musste zunächst die "Tropfeninsel" fertig gestellt werden. Nach dem Verlegen des Natursteinpflaster wurde mit speziellem Gerät der Zwischenraum mit Sand verfüllt.

 

22.11.2005

Nachdem dann noch die Verkehrszeichen montiert waren, konnte der Verkehr sich an die neue Linienführung gewöhnen:

                                                                                                              23.11.2005

Nach Abschluss der Deckensanierung wurden dann auch die restlichen Pflasterarbeiten durchgeführt:

07.06.2006                      

 

 

Deckenerneuerung im Zuge der B 33 /

                                            Anschlussstelle Hornberg Nord (Anbindung des Tunnels)   

Im Zuge der Errichtung der Anschlussstelle Hornberg Nord, wird die Gelegenheit ergriffen, um neben den reinen Straßenbauarbeiten im Rahmen der B33 neu zugleich eine Erneuerung der Fahrbahndecke im unmittelbaren Anschlussbereich durchzuführen.

Über eine Länge von rund einem Kilometer (Gutach Steingrün bis zum Bauanfang der Anschlussstelle Nord) wird der Fahrbahnrand erneuert und die Trasse der B33 angepasst. 

Dabei wird auch die Bushaltestelle im Bereich des Presswerks Schondelmaier neu angebunden.  

Im weiteren Verlauf wird eine Überquerungshilfe (für den bis hierher reichenden Radweg nach Gutach) im unmittelbarer Nähe zur Bushaltestelle eingeplant:

Hier der Blick in Richtung Schondelmaier-Kurve.

Kurz hinter der Bushaltestelle, im Bereich einer Zufahrt, würde sich diese Querungshilfe "anbieten" -

Eine erste Planskizze sehen Sie hier:

Kurz vor der "Schondelmaier-Kurve" laufen hier die Arbeiten am Belag sowie den Bordsteinen...

.... teilweise müssen jedoch auch Kanäle saniert, verlegt oder neu angelegt werden:

Die alten Bordsteine wurden entfernt und durch neue ersetzt. Nun gehen die Arbeiter daran, die Rinnensteine zu verlegen.

Um die Arbeiten rechtzeitig vor der Weihnachtspause beenden zu können, musste bei teilweise widrigen Witterungsbedingungen gearbeitet werden:

Blick auf die Baustelle am 19.12.2005.

Schließlich ist es jedoch geschafft:

Bis auf den neuen Belag ist der Gehweg entlang der B33 fertig gestellt.

 

23.12.2005

Eine ungewöhnlich lange Winterpause mit Frost bis in den März hinein sorgte dann für eine Unterbrechung der Baumaßnahme. So wie es die Witterungsbedingungen zuließen wurde Schritt für Schritt an der Sanierung gearbeitet. Die lange Winterpause hatte nur für die Autofahrer einen Vorteil: Der Ampelbetrieb (einspurige Verkehrsführung) konnte aufgehoben werden.
Als Ende Februar, Anfang März 2006 die ersten wärmeren Sonnenstrahl einen baldigen "Frühling" ankündigten ging es rund um die Anschlussstelle Hornberg Nord und der B33 bis hinunter ins Gutacher Ortsteil Steingrün Schlag auf Schlag. Dies verdeutlicht ein "Spaziergang", ausgehend vom Nordportal in Richtung Süden:

Blick aus dem Panoramafenster des Betriebsgebäudes am Nordportal auf die Anschlussstelle und das fertige BW1. In der rechten Bildecke das Presswerk Schondelmaier mit der "berüchtigten" Kurve.

Auf der (in Fahrtrichtung Triberg) rechten Portalseite sind die Zugangsschächte für die diversen Wasserführungen bzw. Kanalisationen soweit fertig gestellt. Die "Nadeln" zeigen den Verlauf der Randsteine.

Bevor diese jedoch gesetzt werden können, muss zunächst die Böschungskante vorbereitet werden. Hierzu muss noch eine Felsnase rechts vor dem Portal abgetragen werden.
Nachdem man noch vor der Weihnachtspause eine Baustraße auf diese Felsnase gegraben hat und den anstehenden Fels mit einer Lockerungssprengung "vorbehandelt" hat, kann man nun mit dem Bagger das Material abtragen, um eine optimale Anpassung des Geländes sicherzustellen.

Ende Februar wurde auch das Salzsilo montiert und dort dann die spätere LKW-Zufahrt vorbereitet.

Nach und nach wurden die letzten Installationen rund um das Salzsilo vervollständigt - hier das Leerrohrbündel sowie die Regenentwässerung des Silodachs.
Auch auf der linken Seite, entlang des Schutzzauns des Betriebsgebäudes verläuft später ein Kabelkanal, bestehend aus mehreren Leerrohren, die sich dann an die Sohlplatte und das Betriebsgebäude anschließen.

In nebenstehender Abbildung erkennt man den vorbereiteten Graben für das Leerrohrbündel.

Der Bereich zwischen der neuen Stützwand West und der Schondelmaierkurve wurde noch vor der Weihnachtspause saniert. Nun steht hier die Ampel, der Verkehr wird wieder einspurig an der Baustelle vorbeigeführt, sehr zum Leidwesen der Berufspendler und LKW-Fahrer, die täglich die B33 benutzen.
Hier der Blick in die Schondelmaierkurve. Im Bildhintergrund die Bushaltestelle, die im Zuge der Sanierung neu an die B33, deren Trassenführung hier leicht verändert wird, angebunden wird.

Neben der leichten Trassenänderung, infolge der im weiteren Straßenverlauf folgenden Querungshilfe, wird auch eine Querneigungsveränderung der Fahrbahn durchgeführt. Das Oberflächenwasser wird in Richtung Gutach abgeleitet.

Bevor man die Randsteine erneuern kann, muss die bestehende Schwarzdecke aufgeschnitten werden. Höllenlärm und viel Wasser machen diesen Job nicht gerade zum beliebtesten Aufgabengebiet:

Unmittelbar nach der Biegung wird der bisherige Gehweg, ebenso wie der gesamte Randstein, erneuert. Dabei werden nötigenfalls auch die Einlaufschächte bzw. die gesamte Kanalisation saniert.
Diese Arbeiten benötigen auf Grund der vielen Handarbeit mit vielen kleinen Flächen eine Menge Zeit. Jeder Tag Verzögerung schmerzt die Bauleitung - schließlich soll noch vor Ostern die Belagfräse anrücken...

Bis zu diesem Termin müssen sämtliche Arbeiten an der B33 abgeschlossen sein.

Besonderes Augenmerk: Die Einmündungen zu den Grundstücken der Anwohner sowie Seitenstraßen. Gerade hier waren die Randsteine oft schwer beschädigt.
Hier gleich zwei Schächte:

Straßenentwässerung und ein Kabelschacht. Zudem wurden Randsteine und Rinnenplatten neu verlegt.

Sobald die Einlaufschächte erneuert sind, werden sie sofort wieder abgedeckt, der Belag provisorisch ausgebessert.
Besonders Zeitaufwendig: Instandsetzung der Kanalisation.

Ein fertiger Absperrschieber mit neuer Abdeckung...

Bordstein und Rinnstein-Erneuerung bzw. Anpassung.

In einigen Abschnitten musste die Entwässerung vollständig neu eingebaut werden:

Den Anwohnern in diesem Bereich wurde auf einiges geboten:

Unmittelbar neben der Hauswand gräbt sich der Bagger durch den Untergrund.

In diesem Bereich wurde die gesamte Unterkonstruktion erneuert.

Nun trennen neue (und im Einfahrtsbereich abgesenkte) Bordsteine sowie Rinnenplatten die B33 vom Gehweg.

Sofort wird wieder eine provisorische Schwarzdecke aufgebracht.

Augenmaß:

Mit viel Fingerspitzengefühl und einem scharfen Blick sorgten die Arbeiter für Passgenauigkeit. Mit einer Hilfskonstruktion aus Nägeln und Schnüren wird der spätere Verlauf der Randsteine vorgezeichnet.

Meter um Meter werden dann die neuen Randsteine versetzt. Im Nachgang werden dann die Rinnsteine verlegt. Diese ermöglichen später die optimale Orientierung für den Fertiger, der den Feinbelag einbaut und so nicht ganz bis an die Randsteine fahren muss - was diese schont.

Die kleine Fräse trifft man in dieser Zeit recht häufig auf der Baustelle an. Entlang der zu sanierenden Abschnitte bzw. in Bereichen, wo ein Graben nötig wird, wird mit ihrer Hilfe der Schwarzbelag abgefräst (und dem Recycling zugeführt).

Stück für Stück wird so die Fahrbahn für die endgültige Fertigstellung vorbereitet.

Jeder Abschnitt wird mehrfach "begangen" - am Ende müssen alle Puzzleteile passen!

In dieser Abbildung erkennt man deutlich, dass der spätere Endbelag etwas höher kommt. Die Querneigung der Fahrbahn wird der neuen Trasse angepasst.

Immer wieder - Sanierung (und Höherlegen) der Oberflächenentwässerung. Meist muss in diesen Bereichen auch der Randstein erneuert werden...

... hier die selbe Stelle wenige Tage später. Die Endkontrolle der provisorisch hergestellten Fahrbahn.
Auch die Bruchsteinmauer entlang der Gutach, die als Stützwand zur B33 dient, muss  saniert werden. Eine neue Kappe wird aufgebracht.

Hierfür wurden die Leitplanken zunächst demontiert, dann die bestehende Oberfläche abgeräumt.

Nun werden Stück für Stück neue Kappen als Abschluss aufgebracht.

Blick auf diesen Abschnitt vom jenseitigen Ufer der Gutach:

Deutlich erkennt man den ursprünglichen Abschluss der Mauer, der nun erhöht wird.

Mit der ständig besser werdenden Witterung Ende März stieg auch die Arbeitsleistung wieder. An allen Ecken wurden Vorbereitungen für das Aufbringen des neuen Fahrbahnbelages getroffen.

An dieser Stelle wird gerade die geplante Querungshilfe (eine kleine Verkehrsinsel) eingebaut. Hierzu muss später die gesamte Fahrbahn leicht in Richtung der Gutach verlegt werden.

Dann bleibt abschließend nur noch die Bushaltestelle neu anzubinden und die Randsteine entlang der neuen Trasse einzubauen.

Diese Arbeiten sollten bis Ostern abgeschlossen sein, so dass nach den Feiertagen die große Fräse anrücken kann:

Der gesamte Belag wird abgefräst und neu aufgebracht; somit hat die B33 dann einen durchgehend neuen Belag.

Diese Vorarbeiten waren mehrfach unterbrochen durch widrige Witterungsverhältnisse. Als dann die Frühjahrssonne stärker wurde, konnten die Vorarbeiten abgeschlossen werden und der Fertiger konnte anrücken:
Blick auf die zwischenzeitlich fertige Querungshilfe:

Letzte Vorbereitungen, bevor der Fertiger anrücken kann:

Randsteine werden gesetzt, Rinnenplatten , Leerrohre, Zufahrten werden angelegt.

 

20. April 2006

Der bestehende Fahrbahnbelag wird abgefräst:

Die Fräse ist mit Rollenmeiseln ausgestattet, die sich unermüdlich durch den Untergrund fräsen. Je nach Zustand wird nur der "Deckbelag" (die Feindecke, ca. 4 cm stark) oder auch die darunter liegende Schicht (Binder, 8 cm) abgefräst. Das Material wird sofort dem Recycling zugeführt.

Auch die stärksten "Zähne" sind einmal verbraucht - hier die Arbeiter beim Wechsel der einzelnen Rollenmeisel. Hierzu wird die Fräse pneumatisch gehoben, Notsitze erleichtern den Arbeitern ihre Tätigkeit.

In nebenstehender Aufnahme erkennt man den (grundsätzlichen) Fahrbahnaufbau:

im Bildvordergrund die Frostschutzschicht, die auf dem Planum aufgebracht ist. In ihr verlaufen auch Kanalisation und ggf. Leerrohre. Als erste Schicht der Fahrpan folgt dann der (gröbere, dunkle) Asphaltbeton, die Basisschicht. Mittels feinerem Material wird die mittlere Schicht, der Binder, aufgebracht, bevor dann die obere Tragschicht, der Feinbelag aufgebracht wird. Damit die Fahrbahn für den Verkehrsteilnehmer gut erkennbar ist, wird auf die Oberfläche abschließend heller Sand mit eingewalzt.

Der Feinbelag wird "frisch in frisch" eingebaut. So fährt der Fertiger zunächst die eine Fahrspur; auf dem "Rückweg" wird dann die zweite Fahrspur aufgebracht - durch die hohe Temperatur und den Einsatz der Walzen wird die Mittelnaht dann miteinander "verrpresst".
Auch bei diesem Arbeitsschritt gibt es eine Vielzahl von Vorschriften zu beachten; hier im Bild die Kontrolle der Einbautemperatur - das Thermometer zeigt über 150 °C.

Warten auf die nächste Lastwagenladung - auf Grund der einseitigen Verkehrsführung blieben die "eigenen" LKWs manchmal "auf der Strecke", der Fertiger musste warten:

Das Bedienfeld des Fertigers.

Zwei Arbeiter bewegen die seitliche Begrenzung und passen sie dabei dem Fahrbahnverlauf an. Die Menge des zugeführten Materials und weitere Faktoren werden vom bedienpersonal überwacht. Der Fahrer (oberer Bildrand) steuert die Nachführung des Fertigers und schiebt dabei den LKW mit dem angelieferten Material vor sich her.

Unmittelbar hinter dem Fertiger sind verschiedene Walzen damit beschäftigt, das vom Fertiger mittels Rüttelbalken auf rund 90% vorverdichtete Material noch vollständig zu verdichten (am Ende werden rund 98% erreicht, was wiederum über Kontrollbohrungen nachgewiesen wird).

Die Kanalschächte und Hydrantenanschlüsse werden für diesen Arbeitsgang abgedeckt; unmittelbar nachdem die Walzen ihre Arbeit verrichtet haben, werden diese Abdeckungen entfernt und der Übergang manuell nachgearbeitet.
Die große Walze bei der Arbeit:

Vom südlichen Ende (Nordportal) her - unter einspuriger Verkehrsführung - wurde zunächst die eine Fahrspur gefertigt; hier der Bereich der fertigen Querungshilfe.

Am nördlichen Ende des Sanierungsabschnittes (Gutach-Steingrün) angekommen wechselt der Fertiger die Spur, der Verkehr kann erstmals über die neue Fahrbahn geführt werden. Parallel arbeitet sich dann der Fertiger wieder zum Nordportal hin, wo dann der Anschlussast noch fertig gestellt wurde.

Die Arbeiten an der Fahrbahn im Bereich der nördlichen Tunnelzufahrt sind somit abgeschlossen, der gesamte Belag im Zufahrtsbereich zum Tunnel saniert. 

Aufnahme: 27. April 2006                

Nun laufen die letzten Arbeiten in den Randbereichen (Info-Bucht-Zufahrt, Randsteinabsenkungen an den Übergängen, Zufahrt Salzsilo, Nothaltebuchten vor dem Portal, Böschungsarbeiten rund ums Portal)

                             

Anbindung des Gehwegs vor BW 1 an die Anschlussstelle.

Die künftige "Abfahrtsspur"; im Bildhintergrund das Salzsilo. Noch laufen letzte Arbeiten, dann kehr hier "Ruhe" ein.

Die "fertige" Anschlussstelle Hornberg Nord mit Blick auf das Nordportal (29.4.2006)

Mitte Mai konnten dann weiter kleinere Projekte abgeschlossen werden:

Die Fahrbahnmarkierungen wurde aufgebracht, die noch fehlenden Bereiche (hier die Nothaltebucht im Anschluss an das Salz-Silo) am 31. Mai asphaltiert. 

Letzte Kontrollarbeiten entlang der sanierten B33 (Bereich Gutach-Steingrün) ....
... Testläufe rund um die Tunneltechnik. Begehungen und Abnahmen einzelner Gewerke.

Langsam rückt der Tag der Eröffnung näher. Der Bereich um das Nordportal ist soweit bereit - noch laufen jedoch die Arbeiten im Süden.

Nachdem der Feinbelag aufgebracht und einige Tage "abgekühlt" war, rückte die Spezialfirma zur Aufbringung der Fahrbahnmarkierungen an.

Anfang Juni wurden so die Markierungen im nördlichen Bereich, also noch auf Gutacher Gemarkung, aufgebracht.

Deutlich erkennt man die neu geschaffene Abbiegespur (die künftig von Norden her nach Hornberg hineinführt).

Unmittelbar nachdem die Markierungen aufgebracht waren, konnten die letzten "Feinarbeiten" in Angriff genommen werden:

Der Gehweg entlang der Stützwand West erhält -  ebenso wie die Infobucht und das Salzsilo sowie die Nothaltebuchten vor dem Nordportal und der Innenhof des Betriebsgebäudes - die abschließende Feindecke. 

Wie auf der Straße, so wird auch auf dem Gehweg mit Fertiger und Walze - jedoch in kleinerer Ausführung - gearbeitet:

Hier wird gerade der Feinbelag (ca. 4 cm stark) festgewalzt.

Auch die Verkehrsinseln sind soweit fertig. Letzte Arbeiten laufen nun an der Infobucht (die von der Stadt Hornberg angelegt wird: Infotafel, vier Fahnenmasten) und am künftigen "Grünstreifen" zwischen Fahrbahn und Betriebsgebäude (hier in der Bildmitte, "vor" dem Bauwagen)

7. Juni 2006

Blick auf die (fast) fertige Anschlussstelle Hornberg Nord:

Nun wurde noch die Leittechnik installiert:

Hier im Bild die Steuertafel am Salzsilo, dahinter erkennt man das "Panoramafenster" des Betriebsgebäudes.

Die Hinweisschilder (hier der Blick auf das Wechselschild im Bereich zur Auffahrt auf die B33) wurden ebenfalls geliefert und innerhalb weniger Tage aufgebaut, bevor dann die Steuerung programmiert werden konnte.

Noch steht die Ampel auf rot, die Absperrbake (mit orangefarbiger Signalleuchte, Bildmitte) versperrt die Zufahrt zur Röhre.
Und zum "Abschluss", wie es sich für Deutschland gehört ....

die Registriernummer des Bauwerkes - Freigabe erteilt.

Aufnahmen vom 27. 06.2006    

Panoramaaufnahme des "betriebsbereiten" Nordportals (27. Juni 2006):

- Klick auf das Bild für Großansicht! -

Nach der Eröffnung am 3. Juli 2006 floss der Großteil des Verkehrs nun durch den Tunnel - der Anschlussast wurde deutlich vom Verkehr entlastet.

Somit konnten die Böschungsarbeiten und weitere abschließende Arbeiten in diesem Bereich vervollständigt werden.

Ab diesem Zeitpunkt waren im Baubüro im Knie des Anschlussastes nur noch zwei Firmen präsent:

Siemens sowie BUNG: Die Einen korrigierten gelegentlich die Steuerung der Betriebstechnik und optimierte die Abläufe - die anderen (Bauüberwachung) machten sich nun verstärkt über die Abrechnungen und Restabwicklungen her...

Mitte April endete dann auch langsam diese Ära - das Baubüro wurde abgebaut und abtransportiert. Die nächste Baustelle wartet schon

Zum 1. Juni 2007 enden nun alle Baumaßnahmen rund um die OU Hornberg - eine Ära geht zu Ende...

 

 

 

 

 

 

Die Infobucht
Seit dem Abbau der Containerburg im "Knie" der künftigen Anschlussstelle war das Gelände wieder  sich selbst überlassen. Schnell hatten Büsche und Gras die Oberhand gewonnen.
Nun aber, zur Herstellung der Anschlussstelle Hornberg Nord, musste dieser wieder weichen.

In der "Innenseite" des Knies ist eine Infobucht vorgesehen.

Eine Parkplatz mit Infotafel soll ortsunkundigen die Orientierung erleichtern. Zunächst wurden hierfür die Leitplanken demontiert...

... dann begann man den nicht tragfähigen Untergrund abzugraben. Humus wurde beiseite geschoben.
Dann wurde bis auf den tragfähigen Untergrund der Boden abgetragen und abgefahren.

 

Aufnahmen vom 17.10.2005

Mit schwererem Gerät wurde die eingebaute Schotterschicht verdichtet und eingeebnet.

 

19.10.2005

 

Nachdem diese Vorarbeiten soweit abgeschlossen sind, wurde die Baustelle provisorisch gesichert.

 

Aufnahme vom 3.11.2005

Nachdem der Bereich zwischenzeitlich als Lagerfläche herhalten musste, begannen parallel zu den Belagsarbeiten an der Anschlussstelle auch die Arbeiten an der künftigen Infobucht. 

5. Mai 2006

Deutlich erkennbar:

Der (neue) Gehweg (führt zur Querungshilfe), die Zufahrt zur Infobucht und die künftigen Grünflächen (mit der Infotafel).

Die Arbeiten an der Fahrbahn sind abgeschlossen, der gesamte Belag im Zufahrtsbereich zum Tunnel saniert. Nun laufen die letzten Arbeiten in den Randbereichen (Info-Bucht-Zufahrt, Randsteinabsenkungen an den Übergängen, Zufahrt Salzsilo, Nothaltebuchten vor dem Portal, Böschungsarbeiten rund ums Portal):

17. Mai 2006                                   

Nachdem die Vorarbeiten soweit abgeschlossen sind, konnte die Schwarzdecke eingebaut werden:

Am 31. Mai rückte der Fertiger an - die Schwarzdecke in der Infobucht (und beim Salzsilo sowie den Nothaltebuchten) wurde eingebaut.

Nach dem Einbau der Feindecke wurde eine Straßenlaterne eingesetzt und ein Übergang zum "Schondelmeiergelände" angelegt:

In der Infobucht finden künftig eine Informationstafel sowie vier Fahnenmasten Platz (hier links am Bildrand). Die Abgrenzung zur Abbiegespur wird über einen Grünstreifen erfolgen. Bevor dieser angelegt werden kann, muss noch der Überweg gepflastert werden.

7. Juni 2006

 

 

 

 

Verdohlung Wannenbach
Der während der bisherigen Baumaßnahmen immer wieder provisorisch überbaute Bach aus dem Gewann Wannenbach (Bildhintergrund) musste nun im Zuge der Straßenbaumaßnahmen in seine endgültige Lage gebracht werden.

Dabei soll er an die im Rahmen der Vorarbeiten "Straßenbau Nord" erstellte Kanalisation angeschlossen werden.

 

Aufnahme vom 30.9.2005

Hier wird die Verdohlung vorbereitet. Eine Verzweigung schließt den Wannenbach mit der bestehenden Straßenentwässerung zusammen. Zudem wird ein Kontrollschacht gesetzt.

Dieser Abschnitt ist geschafft. Der Polier überzeugt sich vom Arbeitsfortschritt.

 

12.10.2005

Nun kann das Rohr SBN1000 eingesetzt werden. Hierzu wird der Graben mit dem Bagger verlängert.

 

 

13.10.2005

Nur wenige Tage später sind auch hier die Gräber geschlossen, die Drainage angeschlossen. Der Konus gibt später die Möglichkeit, in den Kontrollschacht einzusteigen

 

17.10.2005

Die Vermörtelung der Rohre erfolgt von Innen:

Einen Tag später ist das Ursprungsgelände wieder soweit hergestellt, die Straßenbauarbeiten können anlaufen.

 

 

18.10.2005

 

Ende Oktober kehrt hier, zumindest für kurze Zeit, Ruhe ein. Die Arbeiten am Bauwerk 1 neigen sich auch dem Ende entgegen - nun beginnen die Arbeiten an der eigentlichen Anschlussstelle Hornberg Nord.

 

 

        3.11.2005

Nachdem nun die Kanalanschlüsse sowie die benötigten Rohre eingebaut waren, galt es dem Wannenbach, momentan noch ein kleines Rinnsal, ein Einlaufbauwerk zu bauen, so dass er dann die B33 unterqueren kann.

Hier beginnen die Erdarbeiten für dieses Bauwerk:

6.12.2005

Um die Fundamentarbeiten für dieses Bauwerk beginnen zu können, musste der Wannenbach zunächst provisorisch gefasst werden. Mit einem Abflussrohr wird er provisorisch um die Baustelle herum der Kanalisation im Bereich der B33 zugeführt.

14.12.2005

Sobald die Baustelle trockengelegt war, begann man das Fundament zu betonieren; hierzu wurde das Material bis auf den anstehenden Fels abgetragen und dann mit Beton eingeebnet.

Rechts in der Baugrube erkennt man den Kanal (DN 600), durch den der Wannenbach künftig fließen soll.

20.12.2005

Noch vor der Weihnachtspause konnte das Fundament mit der Anschlussbewehrung für die eigentliche Fassung fertig gestellt werden.

 

 

 

 

 

23.12.2005

Sobald es die Witterung nach der Weihnachtspause zuließ, waren die Arbeiter wieder vor Ort. Es wurde damit begonnen, die Schalung für das Einlaufbauwerk vorzubereiten.

25.1.06

Zügig gingen diese Arbeiten vonstatten; Ende Januar neigten sich diese dem Ende:

31.1.2006                                    

Beim Ausschalen...

 

 

6.2.2006

Noch rechtzeitig vor Beginn der Schneeschmelze und den einsetzenden Regenfällen wurde das Einlaufbauwerk verfüllt, die provisorische Fassung entfernt.

Im Bildvordergrund ein Teil der ehemaligen Wasserführung.

Das fertige Einlaufbauwerk:

10. März 2006

Blick auf den Kontrollschacht; dieser liegt im Bereich der späteren B33.

Überblick:

Das fertig verfüllte Einlaufbauwerk. Nun fehlt nur noch die Böschung, die im Zuge der Straßenbaumaßnahmen nun noch angelegt wird.

Im Bildhintergrund das Streugut-Silo, das Ende Februar aufgebaut wurde. 

Nachdem nun die Witterung wieder trockener wurde und die Arbeiten an der Anschlussstelle Hornberg-Nord dem Ende näherten, könnte auch das Gelände am Wannenbach, im Bereich des Einlaufbauwerkes, wieder hergestellt werden. Zudem wurde auch die Böschung zum Nordportal hin angelegt.

Das Gelände mit dem Holzweg entlang des Wannenbachs sowie die Böschung zum Nordportal hin sind angelegt; es fehlt der Humusauftrag, dann sind die Arbeiten in diesem Bereich abgeschlossen:

17.05.2006            

 

 

 

 

Das Salz-Silo

Unmittelbar neben der Anschlussstelle, später abgetrennt durch eine Gleitwand (hier beginnend auf Höhe des Baggers - bis hin zum Forstweg in den Bereich des Wannenbaches), entsteht eine Lademöglichkeit für Streusalz, das Salz-Silo:

Dieses neue Silo im Bereich des Nordportals ersetzt die bisherige Lagerhalle beim Freilichtmuseum (ca. 4 km von hier aus in Richtung Hausach entfernt) und komplettiert die Betriebstechnik für die Straßenmeisterei.

Unmittelbar vor der Einfahrt in das Nordportal (in Fahrtrichtung Triberg) wird die Abfahrt für die Streufahrzeuge und die Silozüge für den Nachschub geschaffen. 

Die Streufahrzeuge können dann direkt unter das Silo fahren und vom Fahrzeug aus weitere Ladung aufnehmen. Ohne große Umwege kommen sie dann gleich darauf auf die B33 zurück.

Zunächst galt es, das Gelände bis auf den gewachsenen Fels abzutragen, um Platz für die Fundamente zu schaffen. Zugleich müssen die Leerrohre für die Installationstechnik und die Oberflächenentwässerung hergestellt werden.

6. Dezember 2005   

Die Felsnase, früher die Rückwand des Munitionsbunkers (davor: Haus Haas), steht einem Fundament im Wege und wird abgetragen. Abschließend wird das gesamte Gelände für die Errichtung der Punktfundamente hergerichtet - das Planum hergestellt.

 

9. Dezember 2005

Immer wieder mussten die Arbeiten auf Grund der immer schlechter werdenden Witterung unterbrochen werden. Doch rechtzeitig vor Weihnachten waren dann die Sockel auf den Fundamenten geschalt und bewehrt - es konnte betoniert werden:

Parallel zu diesen Arbeiten wurde auch das Einlaufbauwerk des Wannenbaches errichtet. Die Kanalanschlüsse wurden hierfür bereits im Zuge der Kanalarbeiten entlang der künftigen Fahrbahn vorgerichtet.

Im Bildvordergrund die Fundamente für das Salz-Silo, noch in der Schalung.

19.12.2006

Noch vor der Weihnachtspause sollten nun die Restarbeiten abgeschlossen werden:

Leerrohre für die Steuer- und Regelungstechnik sowie die Stromversorgung, das Erdband (unter dem grauen Sandband in der Mitte der Fundamente verlaufend) und Randsteine (mit Rinnsteinen) werden entlang der "Abfahrt Salzbucht" eingebaut. Parallel dazu wird das Einlaufbauwerk für den Wannenbach errichtet - eine provisorische Fassung führt das Wasser über ein provisorisch angebrachtes Leitungssystem (Abwasserrohr in der Bildmitte) der fertigen Kanalisation (mit Unterquerung des Anschlussknies in Richtung Gutach) zu. 

23.12.2006

Hier das Leerrohrbündel mit dem Erdband das vor einem Silofundament vorbeiläuft. Die Arbeiter passen hier einen Schacht an, der später Zugang zum Kabelkanal ermöglicht. In unmittelbarer Nähe wird noch ein weiterer Schacht angebracht, in dessen Nähe ein Schaltschrank vorgesehen ist.

Diese Arbeiten konnten noch rechtzeitig vor der Weihnachtspause abgeschlossen werden.

Dann kehrte auf der Baustelle jedoch eine unerwartet lange Baupause ein: Der Winter 2005/06 erwies sich als hartnäckig. Die Arbeiten ruhten bis weit nach der Weihnachtspause. Gelegentliche Schönwetterphasen wurden dann sporadisch genutzt, um die weiteren Arbeiten vorzubereiten.

Erst Ende Februar 2006 konnte man dann mit den nächsten Arbeiten fortfahren. Am 20. Februar fuhr wieder einmal ein Schwerlastkran auf der Baustelle vor. In den Tagen zuvor wurde das Material für den Aufbau des Salz-Silos angeliefert:

Blick aus dem "Panoramafenster" des Betriebsgebäudes in Richtung künftiges Salz-Silo. Die ersten Bauteile hängen am Haken.

In einem ersten Schritt wurden die Stützen montiert. Hierfür war wieder der Schwerlastkran im Einsatz.

Im nächsten Arbeitsschritt galt es nun, den Trichter sowie das Silo selbst aus den Fertigteilen zusammenzusetzen. Im Vordergrund laufen die Arbeiten am "Trichter", unter dem später das Salzfahrzeug zum "Nachtanken" stehen wird. Der Schwerlastkran hält gerade das erste Element des späteren Silos.

Bemerkenswert: Die gesamte Konstruktion ist, bis auf wenige Teile, vollständig aus Holz gefertigt!

Beim Einhieven des fertigen Trichters. Deutlich erkennt man, dass die tragenden Teile zur Sicherheit aus Stahlträgern besteht.

Fingerspitzengefühl am Steuerknüppel des Schwerlastkrans. Ein spannender Moment...

 

 

21.02.2006

Sobald der Trichter befestigt ist, wird die Verkleidung angebracht:

Während dessen laufen die Arbeiten am eigentlichen Silo. Unter Einsatz einer fahrbaren Arbeitsbühne wird hier die Dachverkleidung angebracht.

24. Februar 2005                 

Wieder kommt der Schwerlastkran zum Einsatz:

Das vorbereitete Silo wird - mitsamt Dach - auf das Untergestell aufgesetzt und verankert:

Obwohl sich Ende Februar die Witterung noch einmal verschlechtert - zunächst Dauerregen, dann ein Kälteeinbruch mit Schneefall - konnten die Arbeiten zügig beendet werden:

Mit der Vervollständigung der Verkleidung und der Montage der Füllmechanik sowie eines Wartungsaufgangs erhält ein weiteres markantes Bauwerk im Bereich des Nordportals sein "Gesicht".

Blick auf den "Trichter" mit der Mündungsklappe:

 

3. März 2006

Pünktlich zur Fertigstellung des Streugutsilos brach mit aller Macht der Winter noch einmal herein:

Blick auf das Nordportal mit den Streugutsilo. Noch geht die B33 durch den Ort (künftiger Anschlussast Hornberg Nord) - in der Röhre läuft die letzte Phase - der Einbau der Betriebstechnik - auf vollen Touren, das Licht ist bereits an!

Presseartikel zum Streugutsilo

Winterimpressionen:

Der unverhoffte Wintereinbruch brachte die Bauarbeiten vorübergehend zum Stillstand. Erst nachdem der Frost Mitte März wieder nachgelassen hat, konnten die restlichen Arbeiten in Angriff genommen werden:
Die künftige Zufahrt zum Salzsilo wurde angelegt, der Unterboden eingeebnet und verdichtet.

 

15.3.2006

Der Untergrund für die künftige Fahrbahn ist eingeebnet, im Bildvordergrund erkennt man rechts den Schachtdeckel für den Zugang zum Kabelkanal. Zwischen Fahrbahn und der künftigen B33 wird nun noch eine Gleitwand eingebaut; mit dem Verlegen der Randsteine sowie der Rinnenplatten neigen sich hier die Arbeiten dem Ende.

Die Sockel des Silos werden zum Abschluss nun noch mit einem Glattstrich versehen, dann könnte es befüllt werden.

Die Zufahrt für das Salzsilo entsteht. Neben den Streufahrzeugen müssen hier auch die Silofahrzeuge (Sattelzüge) sicher manövrieren können. Zudem wird eine Abtrennung mittels Gleitwände zur B 33 hin erforderlich (Sicherheitsbestimmungen).

Übersicht über die künftige Zufahrt. Die Randsteine sind gesetzt, die Leerrohre verlegt. Nun fehlt noch die Schwarzdecke:

15.05.2006                           

Die Gleitwände sind angeliefert und warten auf den Einbau.

Das erste Element sitzt auf seinem Fundament.
In der Zwischenzeit werden auch die Elektriker tätig. Kabel für die Verkehrsleittechnik werden eingezogen. Im Bereich des Salzsilos sitzt ein Schaltschrank. Die Vorbereitungen für den Einbau laufen auch Hochtouren.

 

Ein markantes Bauwerk vor dem Nordportal: Das fertige Salzsilo.

 

 

17.05.2006

Die Nothaltebuchten sowie die Zufahrt zum Salzsilo wurden am 31. Mai 2006 asphaltiert. Nun fehlen nur noch die Betriebstechnik an der Fahrbahn, die erste Füllung und das Silo kann in Betrieb gehen ...

Blick auf den Schaltkasten am Salzsilo. Von hier aus werden die Wechselverkehrszeichen sowie die automatische Sperr-Bake angesteuert. Noch sind letzte Installations- und Einstellarbeiten in Arbeit ...
Blick auf das fertige Salzsilo vom Nordportal aus:

... und vom (künftigen) Fahrbahnrand her:

Im Hintergrund das Nordportal; rechts die fest verankerte Gleitwand vor der Zufahrt zum Salzsilo.

 

7. Juni 2006

 

Letzte Pflasterarbeiten ...

 

22. Juni 2006