Die Stützwand entsteht ...

Vorarbeiten                         

                                      

Pläne                     

Planübersicht:

Überblick über Feld 18 - stellvertretend für die insgesamt 73 Pfähle:                                    

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Klick auf Grafik öffnet Detailplan!

Oben die Theorie, rechts der Blick in Realität am 1. Juni 2004:

Die Bohrpfähle sind gesetzt, die Herstellung des  Pfahlkopfbalken und die Rückverankerung der Pfähle in den Fels abgeschlossen. Die Zwischenräume der Pfähle wurden mit Einkornbeton verfüllt - hierfür musste natürlich zunächst das Gelände abgetragen werden (vgl. "Vorarbeiten: Bohrpfahlsicherung).

Einen schönen Überblick über den Fortgang der Baumaßnahme erhält man vom Schlossberg:

Von Norden her (linker Bildrand) werden nun die Fundamente errichtet, auf der dann die eigentliche Stützwand gründet.

Aufnahme: 30. Mai 2004; Blick vom Hackenjosfelsen in Richtung B33, Fahrtrichtung Triberg

Die nun entstehende Stützwand wird dann mittels Klebeanker an dieser Konstruktion zurückverankert, als Grundlage dient ein "normales" Streifenfundament.

Hier erkennt man den ersten Block der Stützwand eingehüllt zur "Nachbehandlung".

Am Bildrand links erkennt man "hinter" der Wand noch den Pfahlkopfbalken, am unteren Bildrand die Fundamente.

Wie üblich werden die einzelnen Felder der Stützwand "auf Lücke" gefertigt:

Im Bild erkennt man, dass die Felder 1 und 3 fertig betoniert sind, die "Zwischenfelder 2 und 4 sind noch "offen".

Sobald die Felder betoniert sind, können deren Seitenflächen als "Konterschalung" der Stirnseiten benutzt werden.

Dazwischen wird dann die Bewehrung eingebaut (Aufnahme vom 1. Juni 2004).

Sobald die Bewehrung abgenommen ist, beginnen die Schalungsarbeiten. Mit Schaltafeln wird die Wand geschalt, bevor dann Beton eingefüllt werden kann...
... dabei wird, in der Abbildung deutlich zu erkennen, wieder "auf Lücke" betoniert. Somit kann dann die Stirnschalung der "Lückenblöcke" entfallen.

...das Verblendungsmauerwerk sitzt später wiederum auf einem Fundament. Für dieses wurden ebenfalls Anschlussbewehrungen vorbereitet.

 

Aufnahmen vom 14. Juni 2004

Beim Blick über die einzelnen Felder kann man die einzelnen Arbeitsgänge deutlich zurückverfolgen:
Im Bildhintergrund der Bagger, der das Gelände abträgt - dahinter das letzte Feld, wo derzeit die Arbeiten am Pfahlkopfbalken laufen. Etwas rechts der Bildmitte erkennt man die letzten geschalten Blöcke - hier wird der Zwischenraum zwischen den Bohrpfählen mit Geovlies und Einkornbeton verfüllt. Von der Arbeitsbühne aus werden die Bohrpfähle mit Klebeankern versehen. Diese dienen zur Verankerung der Stützwand sowie für die einhäuptige Schalung.

Der Höchste Punkt der Stützwand (etwa hier in Höhe der Arbeitsbühne) liegt ca. 6,5 Meter über dem Niveau der Baustraße.

Nachdem die Arbeiten soweit gediehen sind, wird im nächsten Schritt die Sauberkeitsschicht für das Fundament der Stützwand hergestellt.

Hier die erste Abschalung dieser Sauberkeitsschicht in den Blöcken 16 bis 19.

22. Juni 2004

Auf der Sauberkeitsschicht werden dann die Fundamente für die künftige Stützwand errichtet:

Sobald die Fundamente fertig sind, beginnen die Bewehrungsarbeiten. Im mittleren Abschnitt der Stützwand wird diese direkt an die Bohrpfahlwand angeschlossen:

Anschlussbewehrung und Einbeziehung des Pfahlkopfbalkens sind hier im Block 15 unmittelbar vor dem Zuschalen zu sehen.

In der Schalung sind bereits die Anschlussbewehrung für das  Vorblendmauerwerk sowie der Sockel eingeflochten. Sobald die Stützwand ausgeschalt ist, werden diese sichtbar.

 

Aufnahmen: 6. Juni 2004

Das Abschlussgesims

In dieser Aufnahme erkennt man links am Bildrand den Pfahlkopfbalken, der Feldweise die einzelnen Bohrpfähle verbindet. Am unteren linken Bildrand sieht man den Bohrpfahl. Der erste Abschnitt der Stützwand ist soweit fertiggestellt.

Sobald einige Felder soweit fertiggestellt sind, beginnt man damit, das Gesims (das die später vor der Stützwand errichtete Natursteinverblendung abschließt) herzustellen. 

Dieses überdeckt später das vor der Stützwand angebrachte Verblendungsmauerwerk (Triberger Granit) und bildet den Mauerabschluss...

Zunächst musste die obere Anschlussbewehrung der Stützwand mit der Bewehrung für das Gesims verbunden werden.

Anschließend wird eine herkömmliche Schalung gezimmert, die dann mit Beton ausgegossen wird.

28. Juli 2004

Wenige Tage später wird das fertige Gesims des ersten Blocks ausgeschalt. Deutlich erkennt man die "Brettstruktur" des Sichtbetons im Bereich der später sichtbaren Flächen.

 

30. Juli 2004

Während also am ersten Block damit begonnen wurde, das Gesims herzustellen, erreichten die Bauarbeiten Anfang Juli den Übergang zur bestehenden B33. Wieder einmal musste die Baustellenampel in Betrieb genommen werden:

Der Erdaushub direkt hinter der Mauer musste abtransportiert werden. Hierfür "parkten" die LKWs zur Beladung direkt an der bestehenden Granitmauer. Als der letzte Aushub abtransportiert war, begann ein weiterer interessanten Bauabschnitt:

Die Arbeiten an der Winkelstützmauer, direkt am Übergang zur neuen B33, konnten beginnen:

Die bestehende Granitsteinmauer wurde im letzten Drittel (Fahrtrichtung Triberg) am 29. Juni 2004 abgebrochen:
Die Mauer musste für den Baugrubenaushub weichen, da die Fundamente für die Winkelstützmauer, in Angriff genommen werden konnte.

Die Stützwand wird in diesem Bereich vor die Bohrpfahlwand gesetzt und zurückverankert, während im mittleren Abschnitt die Stützwand direkt an die Bohrpfahlwand angehängt ist.

1. Juli 2004

Blick auf die Blöcke 23-28 am südlichen Ende - hier erfolgt der Übergang auf die Winkelstützmauer. Man erkennt links Anschlussbewehrung zum Pfahlkopfbalken (der sich also in einem Stück durch die gesamte Stützwand hindurchzieht!)

6. Juli 2004

Hier der Blick von der B33 aus auf den Übergang (also der umgekehrte Blick obigen Bildes):

Man erkennt, dass die Schalung zwischen zwei Bohrpfählen eingespannt wurde. Die weiße Fläche ist das Geovlies, das für kontrollierten Wasserabfluss sorgt. Ansatzweise erkennt man auch die Bewehrung. Am rechten, oberen Bildrand erkennt man die Einkornbetonausfachung zwischen den nachfolgenden Bohrpfählen sowie die Anschlussbewehrung des Pfahlkopfbalkens.

 

Nachdem der Übergang hergestellt war, konnte nun der Pfahlkopfbalken bis zum Ende durchgezogen werden.

Parallel zu den Pfahlkopfarbeiten wurden auch wieder die Zwischenräume zwischen den einzelnen Bohrpfählen mit Einkornbeton verfüllt.

Direkt im Anschluss an diese Arbeiten wurden die Sauberkeitsschicht und schließlich die Fundamente für die  Winkelstützmauer hergestellt:

Bewehrung der Fundamente für die Winkelstützmauer

24. Juli 2004

Sobald der Beton ausgehärtet war, wurde das Fundament ausgeschalt. Sofort im Anschluss daran begann man mit den Schalungsarbeiten am Block 28.

 

 

27. Juli 2004

 

Während so der Bau der Stützwand Block für Block voranschreitet und sich langsam dem Ende zuneigt, beginnen am Block eins die eher "dekorativen" Arbeiten:

Die Granitverblendung wird an der Stützwand angebracht:

Ende Juli 2004  begann dann am Block eins der letzte Arbeitsschritt an der Stützwand:

Die Granitverblendungen (auf Maß zugesägte Granitsteine) werden als Verblendung für den Konstruktionsbeton an die Stützwand angebracht. Als krönender Abschluss der Wand dient dann der zuerst hergestellte Betonsims.

Auch hierbei erweist sich der Teleskopstapler wieder einmal als unentbehrlicher Helfer auf der Baustelle:

Mit seiner Hilfe werden die Betonverblendungen (palettenweise angeliefert) zum Einbauort gebracht und in die gewünschte Höhe bugsiert.

 

30. Juli 2004

Gesamtüberblick Sommer 2004 (Klick aufs Bild für Detailansicht!)

Während so im mittleren Drittel der Stützwand bereits die Verblendung angebracht werden kann, wird die Winkelstützwand am südlichen Ende soweit fertig gestellt:

In diesem Bereich steht die Stützwand vor der eigentlichen Bohrpfahlsicherung, ist aber an dieser zurückverankert.

 

1. 9.2004

In dieser Abbildung erkennt man am oberen, rechten Bildrand die Spritzbetonsicherung des Hangs. Davor die Baustraße, bei der in Kürze die Wiederverfüllung beginnt.

"Vor" der Baustraße erkennt man noch die Bohrpfahlwand; zwischen dieser sowie der Winkelstützmauer in der Bildmitte wurde das Gelände bereits wieder angefüllt.

In dieser Übersichtsaufnahme (1. September 2004) erkennt man den Baufortschritt deutlich: Das Gesims hat bereits den höchsten Punkt erreicht, die Verblendung "hinkt" nur wenige Felder hinterher. An diesen besonders hohen Stellen sind verschiedene Arbeitsbühnen im Einsatz.

Auch hier erkennt man Baufortschritt: Im ersten Abschnitt ist die "neue" Stützwand soweit fertig gestellt....wenige Meter dahinter dann die "blanke" Stützwand - noch ohne Gesims und Verblendung...

1. 9.2004

"Blick zurück":

Die Verblendung wird angebracht und verfugt...

Der Anfang der "fertigen" Stützwand:

Oberhalb verläuft noch die Baustraße - über diese wird das Material zur Verfüllung des südlichen Bereichs angeliefert.

Sind die Arbeiten an den letzten beiden Dritteln abgeschlossen, dann beginnt hier der letzte Bauabschnitt. Wie am südlichen Ende wird auch hier eine Winkelstützmauer errichtet.

Um diese Winkelstützmauer (bzw. deren Fundament) zu errichten, wurde die Baustelleneinfahrt in Richtung erstem fertigen Feld verlegt. Hierzu wurde wieder ein Stück der Granitmauer aus der alten Stützwand herausgebrochen.

Im Anschluss daran wurde ein gewaltiges Fundament gegossen, auf dem dann die Felder eins bis fünf der neuen Stützwand eingeschalt und betoniert werden konnten:

24. September 2004

Während die Anschlussarbeiten zurück auf die bestehende B33 derzeit laufen, sind die Bauarbeiter mit der Verblendung der höchsten Stelle fertig geworden.

Noch steht das Gerüst, die Arbeiten sind soweit aber abgeschlossen.

Mit dieser Übersichtsaufnahme können die derzeit laufenden Arbeiten ungefähr aufgezeigt werden:

Die Verblendung wird an den fertigen Feldern eingebaut; zunächst werden hierzu ganze Blöcke eingesetzt, die im Bereich des Simses verbliebenen Lücken werden dann später eingepasst. Zum Abschluss wird das Ganze verfugt.

Oberhalb der Stützwand ist er Bagger dabei, die obere Baustraße zurückzubauen und das Gelände wieder anzuformen.

Blick von der künftigen Fahrbahn in Richtung Schlossberg. Links im Bild die bestehende B33, rechts die fertigen Felder der neuen Stützwand. 

 

24. September 2004

Betritt man das Baugerüst und schaut in Fahrtrichtung Triberg, so bekommt man einen ersten Eindruck vom  künftigen Straßenverlauf; zugleicht erkennt man die einzelnen Bauabschnitte:

Fundament - Stützwand - Rückverankerung - Sims - Verblendungsfundament - Verblendung - Straßenunterbau

 

Rechts im Bild, durch das Silo verdeckt, befindet sich die derzeitige B33, links das verfüllte Gelände. Meter für Meter wird nun die Stützwand fertig gestellt.

 

24. September 2004

Am südlichen Ende ist die künftige "Zufahrt" gut zu erkennen, das Gelände oberhalb der Stützwand bereits wieder verfüllt. Im Bildvordergrund die alte Granitstützwand als Begrenzung der B33.
Hier der Blick auf das fertig angeformte Gelände. Die Hangsicherung wurde abgebrochen, die Anker entfernt und nach dem Anformen mit frischem Humus abgedeckt. Nun ist es an der Natur, sich dieses Terrain wieder zurückzuerobern.

In diesem Bereich ist die Stützwand incl. der Fundamente für die noch ausstehende Granitverblendung fertiggestellt, das Gelände angefüllt.

 

Aufnahmen vom 27.9.2004

Meter um Meter der ehemaligen Baustraße hinter der Bohrpfahl-Sicherung wurde in den folgenden Tagen zurückgebaut. Mit Lastwagen wurde das benötigte Material über die Rampe angeliefert, mit dem Bagger verteilt und mit der Walze verdichtet.
Übersichtsaufnahme vom 5.10.2004:

Das Gelände hinter der Stützwand ist wieder verfüllt und mit Humus überdeckt. Nun müssen hier noch die Schächte hinter der Mauer mit Pflastersteinen versehen werden, bevor dann mit speziellem Gerät Samen verteilt wird.

Der Blick geht vom Bahndamm in Richtung Triberg. Links das verfüllte Gelände,  in der Mitte der graue Sims der neuen Stützwand. Davor das künftige Band des Anschlussastes "Hornberg, Süd". Auf der bestehenden B33 wurde der Verkehr während dieser Baumaßnahmen wieder einspurig geführt.

6. Oktober 2004

Mitte Oktober dann ein gutes "Witterungsfenster":

Zum Abschluss der "Renaturierungsmaßnahmen" wird die Spritzbegrünung aufgebracht. Ein Gemisch aus Sand, Dünger und Samen wird mittels Wasser aufgebracht.

Der Container mit der spritzfertigen "Spritzbegrünung". Mittels Pumpe wird das Gemisch über einen Schlauch zu einer Spritzdüse geführt, mit deren Hilfe dann das künftige "neue Grün" aufgebracht wird.
Und wieder einmal "Menschen bei der Arbeit":

Die Spritzbegrünung wird aufgebracht.

 

15. Oktober 2004

Anfang Oktober liefen die Arbeiten am Nordende unter Hochdruck:

Nachdem das Gelände im mittleren Abschnitt verfüllt und angeformt wurde und die Arbeiten am nördlichen Ende sich ebenfalls dem Ende näherten, musste nun der Lückenschluss im ersten Stützwanddrittel erfolgen.

Hierzu wurde zunächst die Rampe der Baustraße zurückgebaut. Das dort entnommene Material konnte dann sofort als Verfüllung für die Blöcke eins bis fünf verwendet werden.

 

Parallel dazu wurde das Gesims in den Blöcken eins bis fünf gefertigt; zunächst musste die Schalung angebracht werden - dann wurde mit dem Bagger der benötigte Beton in die vorbereitete, bewehrte Schalung gegeben:

Blick vom angeformten Gelände in Richtung Hornberg.

In der Bildmitte der in diesen Tagen ausgeräumte (bzw. zurückgebaute) Bereich, in dem die Fundamente für die letzten Felder nun erstellt werden können.

alle Aufnahmen: 6. Oktober 2004

Das erste Feld der Stützwand direkt nach dem Ausschalen des Gesims sowie der Fundamente. 

Hier im ersten Feld ist auch die Jahreszahl der Fertigstellung der Stützwand "verewigt". Links am Bildrand die bestehende Granitstützwand - rechts die fertige Stützwand; die Granitverblendung folgt in den nächsten Tagen.

Blick in Fahrtrichtung Triberg. Beginn der Stützwand in Verlängerung der bestehenden Granitwand. Deutlich erkennt man die Fundamente für die Granitverblendung.
Mitte Oktober erfolgt der "Lückenschluss":

Die Stützwand ist somit auf der gesamten Länge fertiggestellt. Die Felder sind bereits für das Betonieren des Gesims eingeschalt.

Im Feld sechs ist ein Treppenaufgang (Bildmitte) eingeplant. Dort laufen die letzten Schalungsarbeiten ...

... zudem muss das Gesims hier an die ersten fünf Felder angebunden werden.

Der Aufgang dient künftig dazu gefahrlos auf das Gelände hinter die Stützwand zu kommen.

Die Stützwand ist "durchgehend":

Links die letzten Felder mit Schalung; in der Bildmitte führt eine Rampe auf den Bereich der "neuen B33". Ganz rechts die bestehende B33.

 

15.10.2004

Vom Schlossberg aus kann man den Baufortschritt am BW8 gut mitverfolgen (Arbeitsstand vom 4. Oktober 2004). Rechts die fertige "raue Rampe", in der Bildmitte das Band der bestehenden B33, die Stützwand und davor der Bereich der künftigen Straße.

Das Gelände oberhalb der Stützwand ist so angeformt, dass Oberflächenwasser sich in einer Mulde sammeln kann; dort sind in regelmäßigen Abständen Abwasserschächte eingesetzt, die mit Pflastersteinen umgeben sind.

Außerdem sind Betonsockel mit Leerrohren eingesetzt - diese dienen später als Standort für die Überwachungskamera.

In nebenstehender Abbildung erkennt man zudem ein  Vierkantrohr mit Grundplatte; diese dient als fester Standplatz für einen Theotolith (Vermessungsgerät), das  nach Beendigung der Straßenbauarbeiten wieder entfernt wird.

Die imposanten Ausmaße der Stützwand werden deutlich, wenn man sich auf dem Untergrund der künftigen Straße bewegt:

Zunächst der Blick in Fahrtrichtung Triberg ...

... und hier der "Blick zurück" (Richtung Hornberg) - in der Bildmitte ist der höchste Punkt der Stützwand zu erkennen.

 

15. Oktober 2004

Die Arbeiten im letzten Drittel:

Die Granitverblendung wird angebracht:

Mit dem "Merlo" werden die Paletten "angeliefert". Da die Arbeiten an dieser Stelle in den Bereich der bestehenden B33 hineinragen, ist in dieser Zeit wieder eine einspurige Verkehrsführung (mit Ampelregelung) erforderlich.

 

15. Oktober 2004

Mitte Oktober 2004 begann dann der letzte Arbeitsabschnitt an der neuen Stützwand:

Nachdem die Stützwand im südlichen Bereich fertiggestellt, das Gelände hinter der Stützwand wiederverfüllt sowie die planlichen Vorgaben (gepflasterte Abwasserschachtbereiche, Absturzsicherung, ...) umgesetzt waren, konnte die Stützwand im ersten Drittel vervollständigt werden. Dabei wurde auch der Treppenaufgang auf das Gelände hinter der Stützwand gestaltet:

Die (in diesem Bereich)  fertige Stützwand

Deutlich erkennt man die Granitsteinverblendung, die auf einem Betonsockel aufgesetzt wurde.

22. Oktober 2004

Während so das eine Ende der Stützwand fertiggestellt ist (Blick über das Gesims in Richtung Hornberg) werden am Beginn der Wand unter Hochdruck die restlichen Arbeiten (Treppenaufgang, ausstehende Felder, Wiederverfüllung) ausgeführt (22. Oktober 2004).

Hier im Bereich des künftigen Treppenaufgangs kann man noch einmal den Grundaufbau (bzw. den Bauverlauf) der neuen Stützwand erkennen:

Direkt an der Bohrpfahlsicherung (bzw. an diese zurückverankert; Planskizze) wird die Schalung für die neue Stützwand befestigt. Nach dem Betonieren erhält die Stützwand dann das Gesims, bevor dann die Sockel für die Granitverblendung bewehrt (und anschließend betoniert) werden können.

Links ist die fertige Bewehrung für den Sockel zu erkennen; rechts ist der Sockel bereits eingeschalt.

Sobald der Beton ausgehärtet ist wird die Schalung entfernt. Sofort beginnen dann die Verblendungsarbeiten (hier die Felder eins bis drei).

 

Aufnahmen: 22. Oktober 2004

Wenige Tage später erreichen die Verblendungsarbeiten den Treppenaufgang. Die Betonarbeiten sind ausgeführt - eine Treppe führt nun auf das Gelände hinter der Stützwand.

29. Oktober 2004       

Die ersten (sowie die letzten) Felder der neuen Stützwand besitzen als Fundament keine Bohrpfahlsicherung sondern sind in Form einer Winkelmauer ausgeführt, die auf einer Sauberkeitsschicht gründet.

Das weiße Material in Bildmitte rechts ist das Geovlies, das als Feinfilter vor dem Drainagekies fungiert. Man erkennt zudem das Gesims sowie rechts am Bildrand den Treppenaufgang.

Sobald die notwendigen Vorarbeiten abgeschlossen sind, beginnt hier die Verfüllung.

Mit den Kleinbagger wird die temporäre Spitzbetonsicherung abgebrochen; ein Tiefbagger  liefert dann das Verfüllungsmaterial an. Dieses  wird mit dem Tiefbagger hinter die Stützwand gehievt, wo es eingebaut und verdichtet wird. Als Abdeckung des Geländes wird dann wieder Humus aufgebracht.

 

29. Oktober 2004   

In  regelmäßigen Abständen findet man im Gesims vorbereitete Halterungen...
... auf diesen wurde (zunächst in der Rohform; vor Ort wurde hierzu das Rohmaterial zu Elementen zusammengefasst und zu Elementen vereinigt - danach folgte die Endfertigung mittels verschweißen, verzinken und Schutzanstrich, bevor sie wieder auf der Baustelle montiert werden konnten) später das Geländer - als Absturzsicherung - montiert.

In der Bildmitte erkennt man einen Abwasserschacht. Der Anschluss der Kanalisation ist umgeben von einem "Pflasterbett".

Unter Hochdruck laufen so die letzten Arbeiten - parallel hierzu beginnen bereits die Arbeiten an der zweiten Brücke:

 

Der Blick geht von der Vorderseite der neuen Stützwand in Richtung Hornberg. Mit dem LKW wird Material aus dem Tunnelausbruch (gelagert im Steinbruch Niederwasser) herangefahren. Ein Tiefbagger bringt es hinter die Stützwand ...

... wo die Verfüllung Stück für Stück in die Höhe wächst. Mit einem Kleinbagger wird das Material verteilt, bevor es verdichtet wird ...

... nun wird noch die Oberkante der temporären Sicherung zurückgebaut, bevor dann Humus aufgetragen wird.

 

Aufnahmen vom 29. Oktober 2004

So teilten sich Ende Oktober / Anfang  November 2004  zwei Baufirmen das Gelände im Anschluss an das Südportal:

Die Herstellung der Stützwand (Fa. Doll) nähert sich ihrem Ende während zur gleichen Zeit die Arbeiten an der Brücke über die Gutach (Fa. Max Früh)  anliefen. 

Am Freitag, 5. November 2004 waren dann die Arbeiten am Bauwerk 8 (bis auf wenige Kleinigkeiten) abgeschlossen - die neue Stützwand an der B33 fertiggestellt:

Überblick vom Ende der ersten Brücke über das Baufeld, auf dem die zweite Brücke - über die Gutach - entsteht. Das Drehbohrgerät ist wieder vor Ort - die Brückenfundamente werden auf Bohrpfählen gegründet.

Im Hintergrund die fertige Stützwand am Bahndamm (Aufnahme vom 29.10.2004) - die Baucontainer sind zwischenzeitlich abgeräumt, das gesamte Gelände verfüllt.

Blick auf die zwischenzeitlich fertig gestellten ersten Felder - auch das Urgelände wurde wieder angeformt; Grassamen aufgebracht. Rechts im Bild der Verbau der bestehenden Granitmauer entlang der B33.

Zuletzt in der Fertigstellung durch die Witterungsbedingungen etwas beeinträchtigt, präsentiert sich dann der fertig gestellte Treppenaufgang auf das Gelände zwischen künftiger B33 und dem Bahndamm (Wartungsarbeiten, Bewirtschaftung) von seiner besten Seite.
Neben der Granitverblendung wurdein diesem Bereich auch mit Sichtbetonschalung (Rückwand des Aufganges im Bereich der Treppe) gearbeitet:

 

Aufnahmen:  19. November 2004  

Die bislang noch fehlenden Absturzsicherungen wurden zeitgleich montiert, verschweißt und mit Schutzlack angestrichen. Im Bereich der ersten Felder wurde das Geländer angepasst.
Bauausführende Firma dieses Gewerkes war die Firma Schmieder, Wolfach.

Am 10. Dezember 2004 wurde dann die neue Trasse der B33 in Richtung neuer Stützwand verlegt. Eine Spur ist fertig - Blick vom Schlossberg:

Trassenverlegung B33-Süd          

Somit waren die Arbeiten am Bauwerk 8 abgeschlossen. 

Hier nun noch einige Eindrücke aus dem Frühjahr 2005, nachdem sich der Winter endlich entschlossen hatte, es sei genug:

Blick vom fertigen Treppenaufgang (mit Kanalisationsanschluss) in Richtung Ortseingang Hornberg. Auch die Absturzsicherung (Ausführung: Fa Schmieder) - ein durchgehendes, blaues Stahlgeländer) ist zwischenzeitlich fertiggestellt. Eine Maßanfertigung.

Entlang der gesamten Berme (dem nahezu waagrechten Bereich einer Böschung) findet man immer wieder diese Kanalanschlüsse für den Ablauf des Oberflächenwassers. Dieses wird dann gesammelt und unter der neuen Trasse hindurch der Gutach zugeleitet.

Blick auf das "fertige" westliche Widerlager der Gutachbrücke, mit dem Südportal im Hintergrund. So in etwa ergibt sich später der Blick, wenn man an Hornberg vorbei den Tunnel benutzt:

Lässt man den Blick entlang der Absturzsicherung in Richtung Hornberg wandern, so erhält man einen interessanten Anblick:

Hornbergs "Südeingang" befindet sich in der Umgestaltung:

In der Bildmitte das "Wahrzeichen" - die Burgruine. Links von der Bildmitte der mächtige Duravit-Neubau und (hier nicht mehr im Blick, weiter "links" gelegen) die Brücken, gefolgt vom Tunnel.

Auch nach Abschluss aller Arbeiten an der Stützwand, incl. Geländewiederverfüllung, sowie der Verlegung und Inbetriebnahme der neuen Trasse der B33 stehen sie "wie ein Fels in der Brandung":

Die Inklinometer - Noch immer markieren Pfähle ihre Lage im Gelände...

... doch leichtgängig wie eh und je lässt sich der Schaft öffnen, das Messgerät könnte wieder eingeführt werden.

Bislang wurden jedoch keine (nennenswerte) Veränderungen festgestellt.

siehe auch Messgeräte: Die Inklinometer

 

Nachdem das Bauwerk 8 soweit abgeschlossen ist, konnten die Restarbeiten für den Anschluss der neuen Trasse der B33 an den Tunnel - die Bauwerke 6 (Stützwand Straßendamm bzw. Flügelwandverlängerung) und 7 (Gutachbrücke) in Angriff genommen werden. Stück für Stück erhält die OU Hornberg so ihr endgültiges Gesicht.